GaLaBau Fachtagung 2026

Das Kulturwerk am See (Foto:Jessica Hube)

Am Freitag, den 20. Februar 2026 von 9:00 Uhr bis 14:00 Uhr findet die Fachtagung des Fachverbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Nord e. V. im Kulturwerk am See in Norderstedt statt.

Staatsrätin  Dr. Stefanie von Berg, Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft (BUKEA) wird ein Grusswort und einen Impulsvortag halten zum Thema „Stellenwert des „Grüns“ in der aktuellen Hamburger Klimapolitik“.

Staatsrätin Dr. Stefanie von Berg (Foto: Senatskanzlei Hamburg / Katharina Marten)

Außerdem gibt es Landschaftsarchitektonische Beiträge zur Klimaanpassung, Klimaresilienz und Klimaschäden.

Danach werden ausgewählte Projekte des dänischen Architekturbüros „Cobe“ vorgestellt und es gibt einen Vortrag über Baumpflanzungen und -rigolen im Modell der Schwammstadt.

VDBUM Großseminar 2026: „Brücken bauen – Zukunft gestalten!“

Das 54. VDBUM Großseminar findet vom 10. bis 13. Februar 2026 im Kongresshotel Sauerland Stern in Willingen statt. Unter dem Motto „Brücken bauen – Zukunft gestalten!“ steht die Sanierung der Infrastruktur im Mittelpunkt der Veranstaltung.

Erwartet werden rund 1.200 Führungskräfte sowie mehr als 100 Aussteller, darunter erstmals die Autobahn GmbH des Bundes und die Deutsche Bahn AG, die über kommende Großprojekte informieren. Als Schwerpunktpartner sind Hochtief AG, Kiesel GmbH und die Wirtgen Group bestätigt.

Das Programm umfasst ein dreizügiges Vortragsformat mit rund 50 Fachvorträgen, eine Podiumsdiskussion sowie mehrere Galaabende mit Preisverleihungen. Auch das bewährte Patenschaftsprogramm für Studierende und Meisterschüler wird fortgeführt und ermöglicht dem Nachwuchs eine kostenfreie Teilnahme.

Das VDBUM Großseminar gilt als einer der zentralen Treffpunkte der Branche für Austausch, Weiterbildung und Netzwerkpflege.

Hier können Sie das Programm herunterladen.

Stefan Schmelzer wird neuer Präsident des NFE


Stefan Schmelzer ist links, Heiko Nass rechts abgebildet

Die Mitglieder des Norddeutschen Fachverbands Elektro- und Informationstechnik (NFE) haben Stefan Schmelzer mit großer Mehrheit zum neuen Präsidenten und Obermeister gewählt. Er tritt sein Amt zum 1. Januar 2026 an und folgt auf Heiko Nass, der den Verband in den vergangenen fünf Jahren erfolgreich geprägt hat.

Schmelzer folgt auf Heiko Nass, der den Verband in den vergangenen fünf Jahren maßgeblich geprägt hat. Unter seiner Führung wurde der NFE stabil gesteuert, die politische Interessenvertretung ausgebaut und wichtige Impulse für Ausbildung, Fachkräftesicherung und Verbandsstrukturen gesetzt.

Mit Blick auf die kommenden Jahre betont Schmelzer die Bedeutung eines starken Netzwerks und einer praxisnahen Weiterbildung: Das Bildungszentrum des NFE solle weiterentwickelt und noch enger an Markt und Bedarf der Betriebe ausgerichtet werden. Der Verband solle ein Ort bleiben, an dem Zusammenarbeit, Kollegialität und gemeinsames Gestalten im Mittelpunkt stehen.

Schmelzer engagiert sich seit vielen Jahren ehrenamtlich im Hamburger Elektrohandwerk und war zuletzt Mitglied des Präsidiums. Mit ihm setzt der NFE auf Kontinuität und neue Impulse für Netzwerk, Weiterbildung und Interessenvertretung.

Die neue Aktivrente für Fachkräfte

Foto: Screenshot aus ARD MOMA-Beitrag vom 02.01.2025

Im ARD-MORGENMAGAZIN vom 2. Januar 2026 wurde ein Beitrag zur neuen Aktivrente ausgestrahlt, für den Lars Rückert von der Fernsehjournalistin Ann-Brit Bakkenbüll interviewet wurde und der seinen Mitarbeiter Winfried Gense bei der Arbeit zeigt.

Winfried Gense ist Servicetechniker bei der Heizungsbaufirma Arnold Rückert GmbH. Er führt mit 77 Jahren noch Wartungsarbeiten an Heizungen durch, arbeitet knapp 30 Stunden pro Woche. Mit der neuen Aktivrente kann er nun bis zu 2.000 Euro monatlich steuerfrei hinzuverdienen – zusätzlich zu seiner Rente.

Sein Chef Lars Rückert sagt dazu im Beitrag: „Die Aktivrente wird den Fachkräftemangel nicht auf einen Schlag lösen, aber sie ist ein wichtiger Baustein“. Er sieht noch Nachbesserungsbedarf.

Den Beitrag können Sie hier sehen:

Podiumsdiskussion der HBAW: Wie gelingt kostengünstiger Wohnungsbau mit dem Hamburg-Standard?

Moderator Peter Kleffmann mit Senatorin Karen Pein, Olaf Demuth, Snezana Michaelis, Dr. Ralf Bosse und Karen Loosen (Foto: Fjord Media)

Am 11. November 2025 lud die Hamburger Bau- und Ausbauwirtschaft (HBAW) zur Podiumsdiskussion „Kostengünstiger Wohnungsbau mit dem Hamburg-Standard?“ ein. Nach der Begrüßung durch Michael Seitz, Vorsitzender der HBAW, eröffnete Bausenatorin Karen Pein die Veranstaltung mit einer Impulsrede.

Unter der Moderation von Peter Kleffmann aus der Wirtschaftsredaktion des NDR entwickelte sich anschließend eine lebhafte Diskussion mit den rund 150 Gästen. Die Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Planung tauschten sich engagiert über die Herausforderungen und Chancen eines bezahlbaren und zugleich qualitätsvollen Wohnungsbaus in Hamburg aus.

Die Mitglieder der HBAW mit den Diskutanten

Teilnehmer im Panel waren

·      Senatorin Karen Pein, Präses der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen

·      Olaf Demuth, Vorsitzender des Bauindustrieverbandes Hamburg Schleswig-Holstein e.V.

·      Snezana Michaelis, Vorständin der SAGA Unternehmensgruppe

·      Dr. Rolf Bosse, Vorsitzender des Mietervereins zu Hamburg

·      Karin Loosen, Präsidentin der Hamburgischen Architektenkammer

Nachfolgend Zitate der Diskutanten: 

Senatorin Karen Pein:
„Mit dem Hamburg-Standard haben wir aufgezeigt, wie wir die Neubaukosten um ein Drittel senken können, um so den dringend benötigten Wohnraum zu schaffen. Dies war nur möglich, weil alle Akteurinnen und Akteure der Wohnungs- und Bauwirtschaft ihre ganze Expertise im Schulterschluss eingebracht, Bewährtes hinterfragt und gemeinsame Lösungsvorschläge erarbeitet haben. Jetzt gilt es, dieses entstandene Wissen und das neue Verständnis der Baukultur auch umzusetzen. Hierfür setze ich mich ein.“

Senatorin Karen Pein hielt eine Impulsrede (Fotos: Fjord Media)

Olaf Demuth:
„Der Hamburg-Standard wird erst dann zum Standard, wenn die Hamburger Landesförderrichtlinien das erarbeitete Optimierungspotenzial als Bedingung für die Förderung des Wohnungsbaus aufnehmen. Damit setzt der Senat ein Zeichen an alle Beteiligten, dass es Fördergelder nur dann gibt, wenn die erarbeiteten Voraussetzungen für die Schaffung von kostengünstigem Wohnungsbau angewandt werden.“

Snezana Michaelis:
Der Hamburg Standard beleuchtet meines Erachtens erstmalig in dieser Breite den Einfluss unterschiedlichster Faktoren auf die Entstehung und Entwicklung der Baukosten. Dabei gliedert er sich in drei zentrale Säulen – Baustandards, Prozesse und Planung sowie Verfahren.  Er holt damit alle Stakeholder mit ins Boot und schafft eine gemeinsame Basis. Der Umgang mit knappen Ressourcen, nicht nur im Hinblick auf verwendete Baustoffe, verpflichtet alle am Bau Beteiligten, sich mit der Frage intensiv auseinanderzusetzen, welcher Standard unter Nachhaltigkeitsgesichtspunkten – ökonomisch, ökologisch und sozial – angemessen ist und, weil die Diskussion kein Selbstzweck ist, wie wir damit schneller und kostengünstiger an das Ziel von mehr Wohnraum in Hamburg gelangen.

Dr. Rolf Bosse:
„Der Hamburg-Standard hat das Zeug zum Gamechanger im Wohnungsbau. Nicht nur werden dadurch die Stückzahlen, die Hamburg und seine Mieterinnen und Mieter brauchen, steigen. Wir erwarten auch ein signifikantes Absinken der Neuvermietungsmieten. Das muss durch alle Beteiligten sichergestellt werden.“

Karin Loosen:
„In intensiver Zusammenarbeit haben wir gemeinsam den Hamburg-Standard entwickelt, der zahlreiche Instrumente für die Realisierung kostengünstigen Wohnungsbaus bietet. Nun kommt es darauf an, sie auch rasch und zielgerichtet anzuwenden. Für uns Architektinnen und Architekten ist es wichtig, dass kostenreduziertes Bauen immer auch qualitätvolles, nachhaltiges und dauerhaftes Bauen bedeutet. Und klar ist auch: Der Hamburg-Standard wird nur ein Erfolg, wenn Planende, Bauherrinnen und Bauherren, Bauwirtschaft und Verwaltung lösungsorientiert und vertrauensvoll zusammenarbeiten.“

Es wurden viele Fragen aus dem Plenum gestellt.
Video der HBAW Podiumsdiskussion