Welt am Sonntag: Jeder fünfte Azubi ist Migrant

Die Welt am Sonntag berichtet über die Ausbildung im Ausbildungszentrum Bau (AZB), der zentralen Ausbildungsstätte des Hamburger Bau- und Ausbaugewerbes. Dort sei jeder fünfte Baulehrling ein Flüchtling. Die Bauwirtschaft habe aktuell einen riesigen Bedarf an Fachkräften. „Flüchtlingen kommt bereits eine maßgebliche Rolle bei der positiven Entwicklung der Ausbildungszahlen zu“, so konstatiere die Sozialkasse Bau. Torsten Rendtel, Geschäftsführer des AZB, sei durch die bisherigen Erfahrungen positiv gestimmt. „ich gehe fest davon aus, dass der Großteil der Auszubildenden von den Betrieben übernommen wird“, so Rendtel. Gleichzeitig appelliere er auch an die Politik. Auszubildende mit Fluchthintergrund bräuchten Deutschkurse und einen festen Aufenthaltsstatus, um langfristig planen zu können.

Hamburger Abendblatt: Bauwirtschaft beklagt Personalmangel

Das Abendblatt berichtet, dass Vertreter der Bauwirtschaft den rot-grünen Senat für die aus ihrer Sicht mangelhafte Koordinierung von Straßenbaustellen kritisieren – und Vorschläge der CDU zur Beschleunigung von Baustellen als unrealistisch zurückweisen. Diese hätten u.a. die Einführung von Mehrschichtbetrieb auf Baustellen gefordert.

„Aus unserer Sicht gibt es vor allem zwei Stellschrauben zur Verbesserung der Situation“, erkläre Michael Seitz, Geschäftsführer der Bau-Innung und Sprecher der Hamburger Bau- und Ausbauwirtschaft. „Erstens ist bei der Koordination deutlich Luft nach oben. So können zum Beispiel Arbeiten zwischen Straßenbau und Kabelverlegung, etwa durch die Telekom, besser abgestimmt werden. Auch müssen Baustellen auf Bundesstraßen und auf Bezirksstraßen, die oft als Ausweichstrecken dienen, besser miteinander in Einklang gebracht werden. Lange Zeit war die Stadt dazu nicht in der Lage, weil Planer der großen Straßen keinen Überblick über Baustellen auf Nebenstrecken hatten. So gab es oft Baustellen zeitgleich auf Haupt- und Umleitungsstrecken. Das muss besser werden“, so Seitz.

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50 Jahre Fachverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Hamburg e. V. und GaLaBau-Fachtagung 2019

Am Freitag den 8. Februar 2019 feiert der Fachverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Hamburg e. V. sein 50-jähriges Jubiläum. Die Feierlichkeiten, die gemeinsam mit der GaLaBau-Fachtagung 2019 stattfinden, werden von Thomas Schmale (Vorsitzender Fachverband Hamburg e. V.), Lutze von Wurmb (Präsident des Bundesverbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e. V.) und Hamburgs Erstem Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher eröffnet.

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Informationsveranstaltung: „Staubminimierendes Arbeiten bei baugewerblichen Tätigkeiten“

Mit der aktuell geplanten Novellierung der Gefahrstoffverordnung und mit dem aktuellen Entwurf der GDA- Leitlinie „Staubminimierung beim Bauen“, erstellt durch Vertreter des Bundes, der Arbeitsschutzbehörden der Bundesländer und der Spitzenverbände der Unfallversicherungsträger, sind für die Zukunft höhere behördliche Anforderungen bei staubenden Tätigkeiten auf Baustellen absehbar.

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CDU-Verkehrspolitiker fordert Mehrschichtbetrieb

In einem Sat.1 Regional Beitrag fordert CDU-Verkehrspolitiker Dennis Thering die Einführung des Mehrschichtbetriebs für die Baustellen auf Hamburgs Straßen. Dies sei jedoch schwer umsetzbar, denn die Baubranche erlebe momentan einen Boom und die Auftragslage sei so gut wie lange nicht mehr. Man brauche „im Straßenbau qualifizierte Facharbeiter, die nicht in hinreichender Zahl zur Verfügung stehen“, erklärt Michael Seitz, Sprecher der Hamburger Bau- und Ausbauwirtschaft (HBAW) das Problem.

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