Hoffest der Bau-Innung Hamburg

Thomas Sander, Obermeister der Bau-Innung Hamburg, Senatorin Dr. Dorothee Stapelfeldt und Michael Seitz, Sprecher der Hamburger Bauwirtschaft

Am 2. September 2022 fand bei strahlendem Wetter das 18. Hoffest der Bau-Innung Hamburg und des Norddeutschen Baugewerbeverbandes e. V. in Winterhude statt.

Thomas Sander, Vorstand und Obermeister der Bau-Innung berichtete in seiner Ansprache von einer anhaltend hohen Nachfrage bei Bauleistungen und noch vollen Auftragsbüchern.

Er betonte jedoch, dass die gesamte Baubranche mit großen Sorgen auf den kommenden Winter blicke. Die Aussichten seien durch  den Krieg, Inflation, Zinssteigerungen, steigende Energie- und Baustoffpreise sowie Engpässen in der Lieferkette stark getrübt. Hinzu käme das immer stärker werdende Problem des Fachkräftemangels.

Senatorin Dr. Dorothee Stapelfeldt würdigte in ihrem Grußwort die gute Zusammenarbeit der Hamburger Baubranche und der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen.

Das 2011 in Hamburg gegründete Bündnis für das Wohnen ist ein Erfolgsmodell. Rund 120.000 Wohnungen sind seitdem genehmigt worden, mehr als 80.000 Wohnungen wurden gebaut, davon weit über 20.000 öffentlich geförderte Wohnungen. Hamburg braucht diese Wohnungen, weil die Stadt einen stetigen starken Zuzug neuer Bewohner hat.

Die Rahmenbedingungen für den Wohnungsbau haben sich seit Beginn des Krieges in der Ukraine massiv verschärft: durch die drastischen Steigerungen der Energiepreise, durch gestörte Lieferketten, enorme Kostensteigerungen bei Baumaterialien. Hinzu kommt ein Rohstoff- und Fachkräftemangel. Trotz allem wolle das Bündnis an seinen ehrgeizigen Wohnungsneubauzielen festhalten und sagte dem Wohnungsbau verstärkte und verstetigte Anstrengungen in dieser Legislaturperiode zu.

Die rund 120 Gäste nutzen anschließend die Gelegenheit zu einem regen Austausch und einem geselligen Beisammensein unter freien Himmel.

Das dritte Golfturnier der HBAW

Marja Schokolowsky hat das diesjährige Golfturnier organisiert

Bei sommerlichen Temperaturen fand am 22. August 2022 im exklusiven Golf Club Hamburg-Holm das dritte Golfturnier der HBAW statt. Es war erneut ein voller Erfolg. 

Die 27 Bahnen des Clubs erstrecken sich über eine Fläche von 150 Hektar, die von Bachläufen, Teichen und naturbelassenen Mooren durchzogen ist. Das Gelände am Rande der Holmer Sandberge hat dank altem Baumbestand, aufwändig gestalteten Bunkern und zahlreichen großzügigen Wasserhindernissen viele landschaftliche Reize. 

Der Golfclub Hamburg Holm

Rund 40 gut gelaunte Golfer*innen gingen an den Start. Die Flights spielten nach Stableford um die Plätze im Brutto- und Nettosieg sowie die Sonderwertungen „Longest Drive“ und „Nearest to the pin“.

Die Teinehmer

18 Schnuppergolfer*innen hatten währenddessen die Chance sich unter Anleitung der Golflehrerin und PGA Golf Professional Karolina Schneider auszuprobieren. Nach dem Erlernen der Grundlagen („Abschlagen“ auf der Driving Range, Putten und Chippen) gab es ein kleines „Puttturnier“ für die Schnupperer.

PGA Golf Professional Karolina Schneider mit den Schnuppergolfern

Im Anschluss ging es für alle auf die lauschige Terrasse des Clubrestaurants, wo die Siegerehrung stattfand. Die begehrten Preise hatte die Fördertechnik K & K GmbH zur Verfügung gestellt.

Michael Seitz und Marja Schokolowsky mit dem „Abstauber „des Turniers: Stefan Siponen vom Golfpark Krogaspe gewann das 1. Brutto und den Sonderpreis „Longest Drive“

Den Turniertag konnten die Golfspieler*innen bei einem köstlichen Grill-Buffet ausklingen lassen, für das, ebenso wie für den Lunch, die Sponsoren VHV Versicherungen, die Trustlog GmbH, und die NRV Neue Rechtsschutz gesorgt hatten.

Abendessen auf der Terrasse

Allen Sponsoren, Teilnehmern sowie dem Golf Club Hamburg Holm gilt der Dank der Hamburger Bau- und Ausbauwirtschaft für das gelungene Golfturnier.

GET Nord – Branchenführer und Fachverbände stärken die gemeinsame Messe für Elektro, Sanitär, Heizung und Klima im Norden

GET Nord in Hamburg

Mit ihrem seit vielen Jahren erfolgreichen Messekonzept der Vernetzung von Elektro, Sanitär, Heizung und Klima ist die GET Nord in der Branche fest etabliert. Dies zeigt auch in diesem Jahr die positive Resonanz der ausstellenden Unternehmen und der Anmeldestand unter den Branchenführern. Über 600 Unternehmen präsentieren vom 17. bis 19. November 2022 auf dem Hamburger Messegelände ihre neuesten Produkte und innovativen Lösungen zu den Themen Energieeffizienz, erneuerbare Energien, Energiemanagement, Gebäudeausstattung und -systemtechnik.

Die GET Nord ist die einzige gemeinsame Fachmesse für Elektro, Sanitär, Heizung und Klima im Norden. Der Leitgedanke „Gemeinsam stärker!“ steht für ein wegweisendes Messekonzept: die Vernetzung verschiedener Gewerke zu einem intelligenten und energieeffizienten Gebäude. Damit ist die GET Nord Impulsgeber für zukunftsorientierte Technologien und Lösungen für den Klimaschutz zu Hause.

„Der große Zuspruch der Branche zeigt, dass die Aussteller vom Standort Norddeutschland, einem kurzen Weg von Skandinavien zu uns und von unserer Idee der vernetzten Messe der Gewerke Elektro, Sanitär, Heizung und Klima überzeugt sind“, betont Michael Arfmann, Projektleiter der GET Nord, Hamburg Messe und Congress. „Die GET Nord ist mit diesem Konzept bestens aufgestellt und wird mit großem Engagement von den norddeutschen Fachverbänden unterstützt. Wir fahren also mit voller Kraft voraus.“



Fachverbände stärken die GET Nord
Fachbesucherinnen und -besucher, die über ausstellende Unternehmen, Verbände oder den Großhandel eingeladen werden, erhalten auch in diesem Jahr kostenfreien Eintritt zur GET Nord. Den teilnehmenden Partnern auf der Messe entstehen dadurch ebenfalls keine Kosten. Dies macht die GET Nord zu einem begehrten Instrument, die Vielfalt der Branche auch innerhalb der Branche, für Mitarbeitende und für die eigenen Kunden darzustellen.

Und nicht nur das: „Der steigende Zuspruch unserer Mitgliedsunternehmen für die GET Nord zeigt eins: Das bundesweit erstmalig in Hamburg umgesetzte Konzept, die Gewerke der Technischen Gebäudeausstattung stärker zu vernetzen und miteinander ins Gespräch zu bringen, trifft angesichts der zunehmenden Komplexität und der tiefgreifenden Umbrüche in der Energie- und Gebäudetechnik mehr denn je den Nerv der Zeit“, kommentiert Heiko Nass, Präsident des Norddeutschen Fachverbands Elektro- und Informationstechnik, die erfolgreiche Entwicklung der Messe.

„Für die Sanitär-, Heizungs-, Klempner- und Klimabranche ist die GET Nord längst mehr als eine reine Leistungsschau. Sie ist vielmehr eine der wichtigsten Plattformen in Norddeutschland, um sich über Zukunftsthemen zu informieren, gewerkeübergreifend auszutauschen und potenziellen Projektpartnern vorzustellen“, ist Jens Wagner, Obermeister, Fachverband und Innung Sanitär Heizung Klempner Hamburg, überzeugt.

Verbandsvertreter im Video-Talk
Wie begeistert die Vertreter der verschiedenen Institutionen, Fach- und Partnerverbände von der GET Nord sind, wird auch im neuen Video-Format der „GET Nord Talks“ deutlich. Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik und Architektur sprechen darin über die Messe und über Themen wie Baukultur, Technik, Infrastruktur, Nachhaltigkeit und das Leben in Gebäuden. Zu den Gesprächspartnern gehören unter anderen Karin Loosen, Präsidentin der Hamburgischen Architektenkammer, Andreas Lücke, Senior Experte des Bundesverbandes der Deutschen Heizungsindustrie und Heiko Nass, Präsident des Norddeutschen Fachverbands Elektro- und Informationstechnik. Die informativen und unterhaltsamen Videos sind unter https://www.get-nord.de/get-nord-talks und bei YouTube aufrufbar.

Verleihung des Deutschen TGA-Awards kommt zur GET Nord
Premiere auf der GET Nord 2022: Zum ersten Mal wird der renommierte Deutsche TGA-Award auf der Fachmesse verliehen. Die begehrte nationale Auszeichnung prämiert alle zwei Jahre Ingenieurbüros und herstellende Unternehmen der TGA-Branche. Geehrt werden herausragende Neubau- und Sanierungsprojekte sowie innovative Konzepte, die über geltende gesetzliche Mindestanforderungen und den Stand der Technik hinausgehen und neue Standards setzen. Die Verleihung findet am 19. November statt.

E-Mobilität wird ausgebaut
Die GET Nord widmet dem Zukunftsthema E-Mobilität 2022 eine noch größere Plattform. Die Fachbesucher erhalten vielfältige Informationen über Ladeinfrastruktur-Techniken, Fördermöglichkeiten, innovative Fahrzeuge und Mobilitätskonzepte.

Zu den weiteren Highlights der GET Nord zählen außerdem bewährte und bei den Besuchern beliebte Formate wie das Internationale ArchitekturForum, das IT-Forum, die Planers Foren, der Marktplatz der Klempnerei und die Meisterschaft der SHK-Anlagenmechaniker.

Weitere Informationen zur GET Nord finden Sie hier.

Drittes Golfturnier der HBAW

Golfclub Hamburg Holm

Die Hamburger Bau- und Ausbauwirtschaft lädt am 22. August 2022 ab 12:00 Uhr zum Golfen in den Golfclub Hamburg Holm ein. Das dritte Turnier wird gesponsert von der VHV Versicherungen, der Trustlog GmbH, der NRV Neue Rechtsschutz und der Fördertechnik K&K GmbH.

Das 18-Loch Turnier nach Stableford (nicht vorgabewirksam) beginnt um 13:00 Uhr mit einem Kanonenstart. Eine Spielberechtigung wird ab einem Handicap von 54 erteilt. Für alle, die noch keine Platzerlaubnis haben, findet ein Schnuppergolfkurs mit PGA Pro Karolina  statt.

Im Anschluss an das Turnier gibt es ab 18:30 Uhr ein gemütliches Beisammensein mit Abendessen im Clubrestaurant. Ab 19 Uhr werden bei einer Preisverleihung interessante Preise ausgegeben.

Das Greenfee für die Teilnahme am Turnier beträgt  65 € pro Person bzw. das Schnuppergolffee 25 € pro Person.

Der Golfclub Hamburg Holm, Haverkamp 1 in 25488 Holm ist vom Hamburger Zentrum in circa 35 Minuten zu erreichen.

Teilnahmeberechtigt sind Inhaber/innen und Mitarbeiter/innen aller Mitgliedsunternehmen der Verbände und Innungen der Hamburger Bau- und Ausbauwirtschaft sowie deren Gäste.

Sie können sich ab sofort per E-Mail unter info@bau-innung.de anmelden. Die Einladung mit Anmeldung können Sie hier herunterladen.

Das Forschungsprojekt CIRCuIT

Die MusterBude aus Recyclingbeton

Mit Hamburg, Helsinki, Kopenhagen und London sind insgesamt vier internationale Partner an dem EU-Forschungsprojekt CIRCuIT beteiligt. Gemeinsam suchen sie nach innovativen Lösungen, um den Kreislauf von Material- und Ressourcenströmen im Bausektor zu schließen. Ziel ist es, den jährlichen Rohstoffverbrauch in Neubaugebieten um mindestens 20 Prozent zu senken und Kosteneinsparungen von mindestens 15 Prozent zu erzielen.

Im Rahmen des EU-Forschungsprojekts CIRCuIT untersucht OTTO WULFF mit Hamburger Partnern die Verwendung von Recyclingbeton. Ziel ist eine nachhaltigere Stadtentwicklung. In einem Mustergebäude auf dem OTTO WULFF-Firmengelände werden jetzt neue Recyclingbeton-Rezepte getestet. 

Bereits seit drei Jahren engagiert sich OTTO WULFF aktiv in dem Forschungsprojekt CIRCuIT, ein von der EU gefördertes Projekt zum Thema Kreislaufwirtschaft. Dabei arbeitet das Familienunternehmen mit fünf Hamburger Partnern zusammen: Otto Dörner, der Eggers-Gruppe, der Technischen Universität Hamburg, der Senatskanzlei als Schnittstelle zur Verwaltung sowie dem Ingenieurbüro E-hoch-3. Gemeinsam untersuchen sie die Einführung und Verwendung von Recyclingbeton. Neu entwickelte Recyclingbeton-Rezepte

Für das Projekt CIRCuIT hat OTTO WULFF gemeinsam mit Otto Dörner und der Eggers-Gruppe neue Recyclingbeton-Rezepte entwickelt. Dafür haben die Partner verschiedene Materialien ausprobiert. Zunächst im Labor und anschließend in praktischen Versuchen haben sie die Möglichkeiten der Verarbeitung, Oberfläche und Festigkeit von Recyclingbeton überprüft. 

Um das Verhalten und die Qualität der neu entwickelten, unterschiedlich zusammengesetzten Betonmischungen unter Realbedingungen noch weiter zu untersuchen, hat das Projektteam jetzt ein Mustergebäude errichtet. Beim Bau der sogenannten „Musterbude“ auf dem OTTO WULFF-Firmengelände in Hamburg-Billstedt sind sechs verschiedene Recyclingbeton-Rezepte zum Einsatz gekommen.

Wichtiger Meilenstein erreicht

Die „Musterbude“ gilt als ein wichtiges Teilergebnis des Forschungsprojekts. Aufgrund dessen sind am 21. Juni 2022 verschiedene Branchenvertreter auf dem Firmengelände von OTTO WULFF zusammengekommen, um das Gebäude zu besichtigen. Neben Vertreterinnen und Vertretern aus der Betonindustrie, mehreren Bauunternehmen, Architektinnen und Architekten haben sich z.B. auch die Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen, der Schulbau Hamburg, die IBA Hamburg sowie die Bau-Innung Hamburg über den neusten Forschungsstand zum Thema Recyclingbeton informiert. 

In den kommenden Monaten führt das Projektteam noch weitere Laboruntersuchungen durch, um die Recyclingbeton-Rezepte weiter zu optimieren.

Von der Theorie in die Praxis

Das Ziel von OTTO WULFF ist es, die theoretischen Erkenntnisse zum Thema Recyclingbeton möglichst schnell in die Praxis umzusetzen. Daher plant das Unternehmen aktuell ein neues Wohnungsbauprojekt, das im Sinne der Kreislaufwirtschaft realisiert werden soll. So sollen in Hamburg-Wilhelmsburg drei neue Wohnhäuser mit einer Bruttogeschossfläche von rund 25.000m² entstehen, bei denen wiederverwendete Baustoffe zum Einsatz kommen. 

Die Musterbude

Innovative Wege für klimafreundliches Bauen

Stefan Wulff, Geschäftsführender Gesellschafter von OTTO WULFF:
„Aufgrund des hohen CO2-Ausstoßes bei seiner Herstellung gilt Beton als der Klimakiller schlechthin. Daher müssen wir neue innovative Wege für klimafreundliches Bauen finden und an die zukünftigen Generationen denken. Ich bin überzeugt, dass die große Zukunft im Recycling liegt! Die Baustoffe von morgen schlummern in den Gebäuden von heute. Wir müssen sie kontrolliert zurückbauen, um das Material wiederverwenden zu können. Was bisher Bauabfall war, sind die Rohstoffe der Zukunft.“

Neu entwickelte Recyclingbeton-Rezepte

Für das Projekt CIRCuIT hat OTTO WULFF gemeinsam mit Otto Dörner und der Eggers-Gruppe neue Recyclingbeton-Rezepte entwickelt. Dafür haben die Partner verschiedene Materialien ausprobiert. Zunächst im Labor und anschließend in praktischen Versuchen haben sie die Möglichkeiten der Verarbeitung, Oberfläche und Festigkeit von Recyclingbeton überprüft. 

Um das Verhalten und die Qualität der neu entwickelten, unterschiedlich zusammengesetzten Betonmischungen unter Realbedingungen noch weiter zu untersuchen, hat das Projektteam jetzt ein Mustergebäude errichtet. Beim Bau der sogenannten „Musterbude“ auf dem OTTO WULFF-Firmengelände in Hamburg-Billstedt sind sechs verschiedene Recyclingbeton-Rezepte zum Einsatz gekommen.

Mehr über Informationen über CIRCuIT: www.circuit-project.e