NDR- Schleswig-Holstein Magazin: „Baubranche: Die dunkle Wolke kommt Anfang 2021“

Der NDR berichtete am 9. September 2020 anlässlich er „Fachausstellung mit Seminaren“, die in der Corona-Pandemie die Nordbau-Messe ersetzt, wie es der Baubranche nach sechs Monate Pandemie ginge. Dazu wurde auch Frerich Ibelings, Hauptgeschäftsführer des Bauindustrieverbands Hamburg Schleswig-Holstein e.V. befragt. In der Corona-Pandemie sei es zunächst darum gegangen, Hygienekonzepte umzusetzen und den Betrieb aufrecht zu erhalten. Das habe auch gut geklappt, sagte Ibelings.

Vor starken Reglementierungen sei die Baubranche daher vergleichsweise verschont geblieben. Wichtig sei, dass jetzt wieder kommunale Entscheidungen gefällt würden, denn sie seien eine wichtige Grundlage für neue Bauaufträge. Etwa 60 Prozent aller öffentlichen Aufträge kämen von den Kommunen. Den ganzen Bericht können Sie hier lesen.

Tarifverhandlungen im Bauhauptgewerbe: Schlichterspruch

Gemeinsame Pressemitteilung vom Hauptverband der Deutschen Bauindustrie und vom Zentralverband Deutsches Baugewerbe

3. September 2020 Kassel/Berlin. Die Tarifverhandlungen für die rund 850.000 Beschäftigten des Bauhauptgewerbes sind heute nach über 15-stündigen Verhandlungen mit einem mehrheitlichen Schlichterspruch beendet worden.

„Wir sind froh, dass wir für die diesjährige Tarifrunde einen tragfähigen Kompromiss zwischen den Arbeitgebern und der Gewerkschaft gefunden haben und dass uns ein Arbeitskampf erspart bleibt. Einen wesentlichen Anteil daran hat auch unser Schlichter, Prof. Dr. Rainer Schlegel, der Präsident des Bundessozialgerichts gehabt. Dafür möchte ich mich ausdrücklich bedanken“, erklärte Uwe Nostitz, Verhandlungsführer der Arbeitgeber und Vizepräsident des Zentralverbandes Deutsches Baugewerbe (ZDB).

Jutta Beeke, Vizepräsidenten des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie (HDB), fügte hinzu: „Es waren schwierige Verhandlungen, doch am Ende gab es zu den einzelnen Punkten gute Kompromisse. Wir haben eine faire Lösung gefunden, die der schwierigen wirtschaftlichen Lage der Branche Rechnung trägt.“

Demnach erhalten die Beschäftigten eine „Corona-Prämie“ in Höhe von 500 Euro als Einmalzahlung für 2020, die Auszubildenden in Höhe von 250 Euro. Diese ist steuer- und sozialabgabenfrei, sodass sie vollständig den Beschäftigten zugute kommt.

Darüber hinaus erhöhen sich zum 1. Januar 2021 die Entgelte der Beschäftigten um 2,1 Prozent im Tarifgebiet West und 2,2 Prozent im Tarifgebiet Ost. Zusätzlich erhalten die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ab dem 1. Oktober 2020 einen Zuschlag in Höhe von 0,5 Prozent des Tariflohns zur pauschalen Entschädigung von Wegezeiten und -strecken. Damit konnte die Forderung der Gewerkschaft abgewehrt werden, die eine wesentlich bürokratischere und höhere Wegezeitenvergütung jeweils konkret nach Entfernung und Fahrtdauer beinhaltet hatte.

Ferner wird die monatliche Vergütung der Auszubildenden nach Lehrjahren gestaffelt angehoben (1. Lehrjahr: 40 Euro, 2. Lehrjahr: 30 Euro, 3. Lehrjahr 20 Euro (ab dem 1. Januar 2021)). Die Laufzeit beträgt 14 Monate ab dem 1. Mai 2020 bis zum 30. Juni 2021.

Zudem wurde vereinbart, sogenannte „Gipfelgespräche“ unter Moderation des Schlichters durchzuführen, in denen unter anderem die Regelung zur Wegezeitenvergütung sowie eine zukunftsfähige Regelung der Mindestlöhne Thema sein werden.

Die Tarifvertragsparteien haben nun 14 Tage Zeit, dem Tarifvorschlag zuzustimmen.

Das HBAW-Golfturnier

Das zweite Golfturnier der Hamburger Bau- und Ausbauwirtschaft am 31. August im schönen Golf-Club Peiner Hof war wieder ein voller Erfolg und hat den Teilnehmern viel Spaß gemacht.

Bei sommerlichen Temperaturen gingen 40 Golfer und zehn Schnuppergolfer an den Start. Die Flights zogen auf den 18-Loch Platz und spielten nach Stableford um die Plätze im Brutto- und Nettosieg.

Die Teilnehmer des zweiten HBAW-Golfturniers

Die Anfänger hatten währenddessen die Chance sich unter Anleitung des Golflehrers Arwed Fischer beim Schnuppergolfen auszuprobieren und beim Abschlag, Putten und Chippen die Grundlagen des Golfsports zu lernen .

Golflehrer Arwed Fischer und die Schnupper-Golfer

Nach einem spannenden Turnier ging es für alle auf die lauschige Terrasse des Restaurants Goldschätzchen, wo die Siegerehrung stattfand und sich die Golfer auf ein köstliches Grill-Buffet zum Abendessen freuen konnten.

Dinner nach einem spannenden Spiel
Garten und Terrasse des Restaurants Goldschätzchen

Die Golfer-Preise hatte, wie im vergangenen Jahr, der Baumaschinenhersteller Wacker Neuson gestiftet und Sponsor für die großzügige Verpflegung war wieder die Hamburger Volksbank.

Siegerehrung

So konnten alle den Abend eines gelungenen Tages gemütlich ausklingen lassen.

Christoph Karstens in den Vorstand der ARGE für zeitgemäßes Bauen gewählt

Christoph Karstens wurde am 16. Juni 2020 auf der ersten Online-Versammlung der ARGE als Nachfolger von Herrn Bernd Janisch und als Vertreter des Bauindustrieverbandes Hamburg Schleswig-Holstein in den Vorstand gewählt. Der 43 jährige Karstens, auch Vorstandsmitglied des Bauindustrieverbandes, der mit seiner Lebensgefährtin in Kiel lebt, studierte nach dem Abitur an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule in Aachen Bauingenieurwesen. Nach dem Studium arbeitete er in der Bauleitung und Kalkulation bei dem Bauunternehmen A. Frauenrath in Heinsberg. Nach 4 Jahren wechselte er dann in das eigene Familienunternehmen, die Heinrich Karstens Bauunternehmung, und ist dort seit 2008 als technischer Geschäftsführer tätig. Das Familienunternehmen, welches rund 300 Mitarbeiter beschäftigt, ist im Hoch- und Tiefbau sowie der Umwelttechnik in Schleswig-Holstein, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern tätig.

Christoph Karstens

Die ARGE für zeitgemäßes Bauen ist ein Netzwerk des Bauwesens in Norddeutschland. Als Gesprächsplattform 1946 für alle am Bau Beteiligten gegründet, liegt der Schwerpunkt der Arbeit auf der Bauforschung, der Bau- und Wohnberatung und der technischen Qualitätssicherung.

Absolventen mit Förderpreisen ausgezeichnet

Die Studierenden der Technischen Universität Hamburg (TUHH) Hans-Konrad Witte und Pauline Kaminski wurden  für ihre hervorragenden Leistungen in ihren Masterarbeiten, Gabriel Lorenzo Jean Marc und Layla Franziska Raig für ihre exzellenten Bachelorarbeiten, mit dem Förderpreis der Stiftung der Bauindustrie Hamburg in Höhe von insgesamt 4.500.- Euro ausgezeichnet.

Die Ansolventen © TUHH

Die Preisverleihung konnte aufgrund des Corona-Virus nicht wie ursprünglich geplant auf dem ausgefallenen Hamburger Bautag stattfinden. Da die Preisträger dennoch in irgendeiner Form gewürdigt werden sollten, wurde ein Video erstellt, , welches Sie unter folgendem Link herunterladen können: https://we.tl/t-a6MTpRYUXk.

Mit der Preisvergabe unterstützt die Stiftung der Bauindustrie Hamburg das Ziel der TUHH im besonderen Maße, Anreize für ein hochwertiges und zügiges Studium zu geben.

Unter dem Motto „Elbtower: Tief gegründet, hoch hinaus – ein neues Wahrzeichen für Hamburg“ soll der  Hamburger Bautag im kommenden Jahr nachgeholt werden. „Die Baubranche gestaltet unsere Zukunft in den Städten und so werden qualifizierte Absolventinnen und Absolventen dringend gesucht. Im kommenden Jahr wollen wir wieder ein Forum zwischen Wissenschaft und Praxis anbieten, in dem die Zukunftsperspektiven der Bauindustrie sowie ihre Auswirkungen auf die universitäre Ausbildung von Bauingenieuren diskutiert werden kann“, freut sich Konrad Dicke vom Fachschaftsrat Bau- und Umweltingenieurwesen.