VDBUM-Großseminar 2021 abgesagt

Aufgrund der Corona-Pandemie werden Baumessen und Bau-Großseminare, die für 2921 geplant wurden, abgesagt.

Beim VDBUM fällt die für 2021 geplante Jubiläumsausgabe des VDBUM-Großseminars aus. Trotz stimmigem Sicherheitskonzept haben die Vorstandsmitglieder des VDBUM beschlossen, das Großseminar zum ersten Mal nicht stattfinden zu lassen.

Die BAU 2021 in München wurde als klassische Präsenzmesse ganz abgesagt. Geplant ist nun vom 13. bis 15. Januar 2021 ein hybrides Format.

Auch die home² 2021, die vom 19. bis 21. Februar auf dem Hamburger Messegelände stattfinden sollte, wird abgesagt.

In einem Interview mit der ALLGEMEINEN BAU ZEITUNG erklärt Dieter Schnittjer, Vorstandsmitglied und Geschäftsführer des VDBUM, wie es zu der Entscheidung kam und wie der Verband darüber hinaus mit der aktuellen Situation umgeht .

Dieter Schnittjer, Vorstandsmitglied und Geschäftsführer des VDBUM

Das gesamte Interview können Sie hier nachlesen.

NDR Hamburg Journal: Meine Zukunft – Ausbildung

In der Serie „Meine Zukunft – Ausbildung“ hat der NDR im Hamburg Journal fünf Auszubildende aus der Hamburger Bau- und Ausbauwirtschaft vorgestellt. In den Beiträgen, die Sie hier sehen können, erhält man Einblicke in ihren Alltag auf Hamburgs Baustellen.

Die Ausbildung in der Bauwirtschaft ist dual und die Auszubildenden werden in Ausbildung Hamburg im Ausbildungszentrum Bau in Steilshoop qualifiziert, das in einem extra Beitrag vorgestellt wird.

Dipl.-Ing. Olaf Demuth als Vorstandsvorsitzender des Bauindustrieverbandes Hamburg Schleswig-Holstein e. V. wiedergewählt

Anlässlich der Mitgliederversammlung des Bauindustrieverbandes Hamburg Schleswig-Holstein e. V. am 21. Oktober 2020, wurde Olaf Demuth, Zech Group SE, als Vorstandsvorsitzender des Verbandes gewählt. Er wurde damit zum dritten Mal in seinem Amt bestätigt.

Dipl. Ing. Olaf Demuth

Als stellvertretender Vorsitzender und Vorsitzender der Region Schleswig-Holstein wurde Dr.-Ing. Claus-Christian Ehrhardt, Groth & Co. Bauunternehmung GmbH, gewählt.

Vorstand und Geschäftsführung wurden von der Versammlung für das Berichtsjahr entlastet.

Als weitere Vorstandsmitglieder fungieren:

Dipl.-Ing. Dieter Biernacki, Schwalbe Baugesellschaft mbH & Co. KG

Dipl.-Kfm. Andreas Bischoff, Wayss & Freytag Ingenieurbau AG

Dr. Volker Brandt, Heinrich Brandt Stahlbeton- und Tiefbau GmbH & Co. KG

Dipl.-Ing. Markus Buchhorn, AUG. PRIEN Bauunternehmung (GmbH & Co. KG)

Holger Hansen, SAW Schleswiger Asphaltsplitt-Werke GmbH & Co. KG

Dipl.-Ing. (TH) Christoph Karstens, Heinrich Karstens Bauunternehmung GmbH & Co. KG

Dipl.-Ing. Karsten Lühmann, Implenia Spezialtiefbau GmbH

Dipl.-Ing. Ulf Michel, MICHEL BAU GmbH & Co. KG

Dipl.-Kfm. Frank Schulz, Max Wiede GmbH Straßen- und Tiefbau

Dipl.-Ing. Christian Weber, HC Hagemann GmbH & Co. KG construction group

Bauindustrieverband Hamburg Schleswig-Holstein e. V. im Oktober 2020
   

NDR- Schleswig-Holstein Magazin: „Baubranche: Die dunkle Wolke kommt Anfang 2021“

Der NDR berichtete am 9. September 2020 anlässlich er „Fachausstellung mit Seminaren“, die in der Corona-Pandemie die Nordbau-Messe ersetzt, wie es der Baubranche nach sechs Monate Pandemie ginge. Dazu wurde auch Frerich Ibelings, Hauptgeschäftsführer des Bauindustrieverbands Hamburg Schleswig-Holstein e.V. befragt. In der Corona-Pandemie sei es zunächst darum gegangen, Hygienekonzepte umzusetzen und den Betrieb aufrecht zu erhalten. Das habe auch gut geklappt, sagte Ibelings.

Vor starken Reglementierungen sei die Baubranche daher vergleichsweise verschont geblieben. Wichtig sei, dass jetzt wieder kommunale Entscheidungen gefällt würden, denn sie seien eine wichtige Grundlage für neue Bauaufträge. Etwa 60 Prozent aller öffentlichen Aufträge kämen von den Kommunen. Den ganzen Bericht können Sie hier lesen.

Tarifverhandlungen im Bauhauptgewerbe: Schlichterspruch

Gemeinsame Pressemitteilung vom Hauptverband der Deutschen Bauindustrie und vom Zentralverband Deutsches Baugewerbe

3. September 2020 Kassel/Berlin. Die Tarifverhandlungen für die rund 850.000 Beschäftigten des Bauhauptgewerbes sind heute nach über 15-stündigen Verhandlungen mit einem mehrheitlichen Schlichterspruch beendet worden.

„Wir sind froh, dass wir für die diesjährige Tarifrunde einen tragfähigen Kompromiss zwischen den Arbeitgebern und der Gewerkschaft gefunden haben und dass uns ein Arbeitskampf erspart bleibt. Einen wesentlichen Anteil daran hat auch unser Schlichter, Prof. Dr. Rainer Schlegel, der Präsident des Bundessozialgerichts gehabt. Dafür möchte ich mich ausdrücklich bedanken“, erklärte Uwe Nostitz, Verhandlungsführer der Arbeitgeber und Vizepräsident des Zentralverbandes Deutsches Baugewerbe (ZDB).

Jutta Beeke, Vizepräsidenten des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie (HDB), fügte hinzu: „Es waren schwierige Verhandlungen, doch am Ende gab es zu den einzelnen Punkten gute Kompromisse. Wir haben eine faire Lösung gefunden, die der schwierigen wirtschaftlichen Lage der Branche Rechnung trägt.“

Demnach erhalten die Beschäftigten eine „Corona-Prämie“ in Höhe von 500 Euro als Einmalzahlung für 2020, die Auszubildenden in Höhe von 250 Euro. Diese ist steuer- und sozialabgabenfrei, sodass sie vollständig den Beschäftigten zugute kommt.

Darüber hinaus erhöhen sich zum 1. Januar 2021 die Entgelte der Beschäftigten um 2,1 Prozent im Tarifgebiet West und 2,2 Prozent im Tarifgebiet Ost. Zusätzlich erhalten die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ab dem 1. Oktober 2020 einen Zuschlag in Höhe von 0,5 Prozent des Tariflohns zur pauschalen Entschädigung von Wegezeiten und -strecken. Damit konnte die Forderung der Gewerkschaft abgewehrt werden, die eine wesentlich bürokratischere und höhere Wegezeitenvergütung jeweils konkret nach Entfernung und Fahrtdauer beinhaltet hatte.

Ferner wird die monatliche Vergütung der Auszubildenden nach Lehrjahren gestaffelt angehoben (1. Lehrjahr: 40 Euro, 2. Lehrjahr: 30 Euro, 3. Lehrjahr 20 Euro (ab dem 1. Januar 2021)). Die Laufzeit beträgt 14 Monate ab dem 1. Mai 2020 bis zum 30. Juni 2021.

Zudem wurde vereinbart, sogenannte „Gipfelgespräche“ unter Moderation des Schlichters durchzuführen, in denen unter anderem die Regelung zur Wegezeitenvergütung sowie eine zukunftsfähige Regelung der Mindestlöhne Thema sein werden.

Die Tarifvertragsparteien haben nun 14 Tage Zeit, dem Tarifvorschlag zuzustimmen.