Einladung zur 10. Podiumsdiskussion der HBAW

Am Donnerstag, den 5. November 2026, findet die zehnte Podiumsdiskussion der Hamburger Bau- und Ausbauwirtschaft  e. V. (HBAW) statt. Das Thema lautet in diesem Jahr „Klimaneutralität bis 2040 – Wie gelingt der Umbau Hamburgs“?

Hamburg soll bis 2040 klimaneutral werden. Nach Fortschritten bei Energie und Wärme steht der Umbau städtischer Infrastruktur an – eine Kernaufgabe für die Metropolregion. Für Politik und Bauwirtschaft stellt sich die Frage: Wie gelingt dieser Weg konsequent und wirtschaftlich tragfähig? Die Hamburger Bau- und Ausbauwirtschaft e. V. lädt Sie ein, diese Zukunftsfragen mit Entscheidern zu diskutieren.

Karoline Liedtke-Sørensen (Head of Landscape, COBE Kopenhagen) gibt mit internationalen Best-Practice-Beispielen visionäre Impulse.

Karoline Liedtke-Sørensen

Die Veranstaltung findet wieder in der Halle H des Ausbildungszentrums Bau in Hamburg Steilshoop, Schwarzer Weg 3, statt

Geplant ist folgender Ablauf:

16:30 Uhr           Eintreffen bei Kaffee und Kuchen

17:00 Uhr           Begrüßung durch Michael Seitz, Vorsitzender der HBAW

17:05 Uhr        Politisches Entrée Staatsrat Dr. Alexander von Vogel, Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft

Staatsrat Dr. Alexander von Vogel

17:15 Uhr.       Praxisimpuls Karoline Liedtke-Sørensen, Head of Landscape bei COBE Kopenhagen    

17:30 Uhr        Podiumsdiskussion – moderiert von Matthias Iken, Stellvertretender Chefredakteur des Hamburger Abendblatts

Weitere Diskutanten sind

Annika Rittmann, Pressesprecherin von Hamburg Klimaneutral e. V. und Fridays for Future Hamburg

Annika Rittmann

18:30 Uhr        Diskussion mit den Gästen

18:45 Uhr        Schlusswort von Michael Seitz

                            anschließend Get-together und Networking mit Imbiss und Getränken

Seien Sie dabei und diskutieren Sie mit uns, wie sich Klimaneutralität in Hamburg bis 2040 realisieren lässt!

Anmelden können Sie sich unter events@hbaw.hamburg oder über die Einladung.

Hamburger Wärmepumpenforum 2026: Impulse für die Wärmewende im Bestand

Am 29. Januar 2026 fand in der Factory Hammerbrooklyn das Hamburger Wärmepumpenforum statt – eine zentrale Fachveranstaltung für Handwerk, Planung und Energieberatung rund um die Wärmewende im Gebäudebestand. Organisiert von der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen (BSW) sowie der Umweltbehörde (BUKEA), bot das Forum Raum für Information, Austausch und Vernetzung zu technischen, wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen.

Senatorin Karen Pein und Senatorin Katharina fegebank begrüßen die Gäste

Nach der Begrüßung durch Senatorin Karen Pein und Senatorin Katharina Fegebank und Fachmoderation folgte ein vielbeachteter Vortrag von Andreas Kopp vom Fachverband Sanitär Heizung Klempner Hamburg e.V., der die klimapolitische Dringlichkeit betonte und auf das Hamburger Ziel der Klimaneutralität bis 2040 verwies. Weitere Fachinputs beleuchteten unter anderem das Potenzial erneuerbarer Energien, die Niedertemperaturfähigkeit von Wärmepumpen sowie praktische Erfahrungen aus Wohnungswirtschaft und Ingenieurpraxis.

Andreas Kopp

Ergänzt wurde das Programm durch moderierte Diskussionsräume zu kommunalen Rollouts, Mehrfamilienhäusern und dem Betrieb von Wärmepumpen bei winterlichen Temperaturen. Das Wärmepumpenforum zeigte deutlich: Mit gezielten Förderprogrammen, technischer Weiterentwicklung und enger Zusammenarbeit zwischen öffentlichen Akteuren und dem Handwerk kann die Energiewende nicht nur beschleunigt, sondern auch zum wichtigen Jobmotor für die Region werden.

Stefan Wulff beim Club der Hamburger Wirtschaftsjournalisten

Stefan Wulff und Christian Müßgens (Foto: Christina Schreiner)

Am Donnerstagabend, den 17. Januar 2026, war der Hamburger Bauunternehmer Stefan Wulff zu Gast beim Club der Hamburger Wirtschaftsjournalisten und sprach dort vor rund 30 Expertinnen und Experten aus Journalismus und Kommunikation. 

Im Mittelpunkt standen die zentralen Herausforderungen, die den Wohnungsbau derzeit bremsen:

– gestiegene Baukosten und hohe Zinsen 

– komplexes und uneinheitliches Baurecht 

Besonders eindrücklich: Wie stark jeder zusätzliche Euro Baukosten sich direkt auf die Miete auswirkt – und wie nebulös der Weg von einer Baugenehmigung bis hin zu einer tatsächlich gebauten Wohnung geworden ist. 

Gleichzeitig wurde deutlich: Die Nachfrage nach Wohnraum bleibt hoch, und es gibt engagierte Akteure, die weiter vorangehen. 

Stefan Wulff zeigte sich im Anschluss begeistert vom Interesse der Kommunikatoren.

Stefan Wulff beim Club der Hamburger Wirtschaftsjournalisten (Foto: Christina Schreiner)




Die neue Aktivrente für Fachkräfte

Foto: Screenshot aus ARD MOMA-Beitrag vom 02.01.2025

Im ARD-MORGENMAGAZIN vom 2. Januar 2026 wurde ein Beitrag zur neuen Aktivrente ausgestrahlt, für den Lars Rückert von der Fernsehjournalistin Ann-Brit Bakkenbüll interviewet wurde und der seinen Mitarbeiter Winfried Gense bei der Arbeit zeigt.

Winfried Gense ist Servicetechniker bei der Heizungsbaufirma Arnold Rückert GmbH. Er führt mit 77 Jahren noch Wartungsarbeiten an Heizungen durch, arbeitet knapp 30 Stunden pro Woche. Mit der neuen Aktivrente kann er nun bis zu 2.000 Euro monatlich steuerfrei hinzuverdienen – zusätzlich zu seiner Rente.

Sein Chef Lars Rückert sagt dazu im Beitrag: „Die Aktivrente wird den Fachkräftemangel nicht auf einen Schlag lösen, aber sie ist ein wichtiger Baustein“. Er sieht noch Nachbesserungsbedarf.

Den Beitrag können Sie hier sehen:

Parlamentarisches Frühstück der HBAW: Austausch über aktuelle Themen der Stadtentwicklung

Am 8. Oktober 2025 trafen sich Vertreterinnen und Vertreter der Hamburger Bau- und Ausbauwirtschaft (HBAW) mit Abgeordneten der Hamburgischen Bürgerschaft zu einem Parlamentarischen Frühstück im Café Paris. Ziel des Treffens war ein offener Austausch über aktuelle Herausforderungen, Entwicklungen und Perspektiven der Branche.

Seitens der Bürgerschaft nahmen Dennis Thering (CDU), Dr. Anke Frieling (CDU), Martina Koeppen (SPD), Kemir Čolić (SPD), Leon Alam (Grüne) und Marco Hosemann (Die Linke) teil.

Fokus auf den Hamburg-Standard

Einigkeit bestand über die große Bedeutung des neuen Hamburg-Standards für ein kostenreduziertes Bauen in und für Hamburg. Nach Abschluss der theoretischen Entwicklungsphase müsse nun die praktische Erprobung folgen. Die unterschiedlichen Pilotprojekte – in Größe, Bauherrenschaft und Ausführung – böten dabei einen wertvollen Querschnitt, um zu lernen, wie der Hamburg-Standard als „lernendes System“ weiterentwickelt werden kann.

Breites Themenspektrum und konstruktiver Austausch

In den lebhaften Gesprächen wurden zahlreiche Themen angesprochen – von der Notwendigkeit klarer rechtlicher Rahmenbedingungen für die Wärmewende über den Mangel an bezahlbarem Wohnraum für Auszubildende bis hin zur Stärkung der Zusammenarbeit zwischen Verwaltung und Bauwirtschaft.

Ein zentraler Diskussionspunkt war zudem die Idee, künftig auch einen „Hamburg-Standard für die Sanierung“ zu entwickeln, um bestehende Gebäude effizienter und nachhaltiger zu modernisieren. Dabei bestand Einigkeit, dass dieser Prozess schlanker und praxisnäher gestaltet werden sollte als beim bisherigen Standard.

Kontinuierlicher Dialog für praxistaugliche Lösungen

Der parteiübergreifende Dialog zwischen Politik und Bauwirtschaft wurde von allen Teilnehmenden als wertvoll und richtungsweisend bewertet. Der regelmäßige Austausch mit den Abgeordneten der Bürgerschaft leistet einen wichtigen Beitrag, um praxisorientierte und tragfähige Lösungen für das Bauen und Wohnen in Hamburg zu entwickeln.