Hamburger Wärmepumpenforum 2026: Impulse für die Wärmewende im Bestand

Am 29. Januar 2026 fand in der Factory Hammerbrooklyn das Hamburger Wärmepumpenforum statt – eine zentrale Fachveranstaltung für Handwerk, Planung und Energieberatung rund um die Wärmewende im Gebäudebestand. Organisiert von der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen (BSW) sowie der Umweltbehörde (BUKEA), bot das Forum Raum für Information, Austausch und Vernetzung zu technischen, wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen.

Senatorin Karen Pein und Senatorin Katharina fegebank begrüßen die Gäste

Nach der Begrüßung durch Senatorin Karen Pein und Senatorin Katharina Fegebank und Fachmoderation folgte ein vielbeachteter Vortrag von Andreas Kopp vom Fachverband Sanitär Heizung Klempner Hamburg e.V., der die klimapolitische Dringlichkeit betonte und auf das Hamburger Ziel der Klimaneutralität bis 2040 verwies. Weitere Fachinputs beleuchteten unter anderem das Potenzial erneuerbarer Energien, die Niedertemperaturfähigkeit von Wärmepumpen sowie praktische Erfahrungen aus Wohnungswirtschaft und Ingenieurpraxis.

Andreas Kopp

Ergänzt wurde das Programm durch moderierte Diskussionsräume zu kommunalen Rollouts, Mehrfamilienhäusern und dem Betrieb von Wärmepumpen bei winterlichen Temperaturen. Das Wärmepumpenforum zeigte deutlich: Mit gezielten Förderprogrammen, technischer Weiterentwicklung und enger Zusammenarbeit zwischen öffentlichen Akteuren und dem Handwerk kann die Energiewende nicht nur beschleunigt, sondern auch zum wichtigen Jobmotor für die Region werden.

Dialog mit der Bauwirtschaft

Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen

Das Amt für Bauordnung und Hochbau der Hamburger Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen sowie der Bauindustrieverband Hamburg Schleswig-Holstein e. V. laden ein zum „Dialog mit der Bauwirtschaft“:

„Machbar bauen – nachhaltig, kosteneffizient und EU-konform“
am Donnerstag, 5. Februar 2026
von 09:00 bis 15:00 Uhr

im Amt für Bauordnung und Hochbau
Konferenzzentrum/Raum D.-1.04
Nagelsweg 39
20097 Hamburg

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Die Bauwirtschaft steht vor der Herausforderung, Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit mit bisher überwiegend linear geprägten Wertschöpfungsprozessen in Einklang zu bringen. Ein anhaltender Kostendruck sowie zunehmende Unsicherheiten in Planung, Vergabe und Baupraxis verschärfen diese Rahmenbedingungen zusätzlich. Gleichzeitig gilt es europäische und nationale Vorgaben normenkonform umzusetzen.

Gemeinsam mit Expertinnen und Experten möchten wir Impulse setzen, Lösungsansätze diskutieren und den Austausch darüber fördern, wie nachhaltiges Bauen heute realistisch, rechtssicher und wirtschaftlich umsetzbar gestaltet werden kann.

Impulsgeber der Veranstaltung sind:

►► Anne-Caroline Erbstößer, Hauptverband der Deutschen Bauindustrie in Berlin, die die relevanten europäischen Vorgaben – unter anderem EU-Taxonomie, EPBD und CSRD – einordnet. Sie gibt Hinweise, was verbindlich ist und welche Vereinfachungen oder Übergangsregelungen genutzt werden können, um Rechtssicherheit für Auftraggeber, Planer und Ausführende zu schaffen.

►► Prof. Dietmar WalbergARGE Arbeitsgemeinschaft für zeitgemäßes Bauen e.V. in Kiel, der die monetäre und nachhaltige Bewertung von Bauvorhaben in den Blick nimmt. Er zeigt auf, wie Nachhaltigkeit sachgerecht bewertet werden kann, ohne Fehlanreize oder Scheingenauigkeit zu erzeugen, und beleuchtet die Frage, was für öffentliche und private Auftraggeber tatsächlich handhabbar und vergleichbar ist.

►► Tim HupeHupe Flatau Partner in Hamburg, der die Perspektive aus der Planungs- und Baupraxis einbringt. Er zeigt auf, wie Nachhaltigkeitsanforderungen mit Kosten, Terminen und Haftungsaspekten in Einklang gebracht werden können und welche Lösungen heute sowohl kosteneffizient als auch nachhaltig plan- und umsetzbar sind.

Der Dialog lebt vom Austausch: Ziel der Veranstaltung ist es, Hemmnisse klar zu benennen, Spielräume zu identifizieren und belastbare Aussagen zu Must-haves, Kann-Regelungen und No-Go-Punkten herauszuarbeiten – als Grundlage für einen pragmatischen Umgang mit nachhaltigem, kosteneffizientem und EU-konformem Bauen.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Rechtswirksame Umsetzung vereinfachter Baustandards

Michael Seitz referiert in der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen

Michael Seitz, Vorsitzender der HBAW und Geschäftsführer des Norddeutschen Baugewerbeverbandes und der der Bau-Innung Hamburg, stellte am 14. Januar 2026 in der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen ca. 120 Juristen die Ergebnisse des Arbeitskreises 4 der Initiative kostensparendes Bauen, des „Hamburg-Standards“ vor.

Die Arbeiten an Vertragsklauseln, die eine rechtssichere Abweichung von Baustandards in Bauverträgen er erlauben, stehen kurz vor dem Abschluss.

Der Hamburg-Standard nimmt nicht nur Gestalt, sondern auch gehörig Fahrt auf!

GaLaBau Fachtagung 2026

Das Kulturwerk am See (Foto:Jessica Hube)

Am Freitag, den 20. Februar 2026 von 9:00 Uhr bis 14:00 Uhr findet die Fachtagung des Fachverbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Nord e. V. im Kulturwerk am See in Norderstedt statt.

Staatsrätin  Dr. Stefanie von Berg, Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft (BUKEA) wird ein Grusswort und einen Impulsvortag halten zum Thema „Stellenwert des „Grüns“ in der aktuellen Hamburger Klimapolitik“.

Staatsrätin Dr. Stefanie von Berg (Foto: Senatskanzlei Hamburg / Katharina Marten)

Außerdem gibt es Landschaftsarchitektonische Beiträge zur Klimaanpassung, Klimaresilienz und Klimaschäden.

Danach werden ausgewählte Projekte des dänischen Architekturbüros „Cobe“ vorgestellt und es gibt einen Vortrag über Baumpflanzungen und -rigolen im Modell der Schwammstadt.

VDBUM Großseminar 2026: „Brücken bauen – Zukunft gestalten!“

Das 54. VDBUM Großseminar findet vom 10. bis 13. Februar 2026 im Kongresshotel Sauerland Stern in Willingen statt. Unter dem Motto „Brücken bauen – Zukunft gestalten!“ steht die Sanierung der Infrastruktur im Mittelpunkt der Veranstaltung.

Erwartet werden rund 1.200 Führungskräfte sowie mehr als 100 Aussteller, darunter erstmals die Autobahn GmbH des Bundes und die Deutsche Bahn AG, die über kommende Großprojekte informieren. Als Schwerpunktpartner sind Hochtief AG, Kiesel GmbH und die Wirtgen Group bestätigt.

Das Programm umfasst ein dreizügiges Vortragsformat mit rund 50 Fachvorträgen, eine Podiumsdiskussion sowie mehrere Galaabende mit Preisverleihungen. Auch das bewährte Patenschaftsprogramm für Studierende und Meisterschüler wird fortgeführt und ermöglicht dem Nachwuchs eine kostenfreie Teilnahme.

Das VDBUM Großseminar gilt als einer der zentralen Treffpunkte der Branche für Austausch, Weiterbildung und Netzwerkpflege.

Hier können Sie das Programm herunterladen.