EG Nord lädt zur Fachveranstaltung auf der NordBau 2026 ein

Mit der NordBau 2026 steht einer der wichtigsten Treffpunkte der norddeutschen Bauwirtschaft unmittelbar bevor. Im Rahmen der Fachmesse lädt die Entsorgergemeinschaft Nord (EG Nord) am 10. September 2026 zu ihrer traditionellen Fachveranstaltung nach Neumünster ein.

Die Veranstaltung bietet Fachleuten aus der Bauwirtschaft Gelegenheit, sich über aktuelle Entwicklungen auszutauschen, neue Impulse aufzunehmen und Kontakte innerhalb der Branche zu pflegen.

Termin

Donnerstag, 10. September 2026
14:00 bis ca. 16:30 Uhr

Holstenhallen Neumünster
Congress Center, Raum 3 A–B
Justus-von-Liebig-Straße 2–4
24537 Neumünster

Programm Donnerstag, 10.09.2026 | 14:00 – 17:00 Uhr

Eröffnung und BegrüßungModeration: Lys Birgit Zorn (Vorsitzende der EGSH und EGH)

Aktuelle rechtliche Neuerungen im Entsorgungsmarkt – ein Überblick
Referent: Ra Dr. Patrick Blümcke (envius Hamburg)

AWP – Gemeinsamer Abfallwirtschaftsplan für Bau- und Abbruchabfälle SH und HH – Aktueller Stand der Fortschreibung
Referent: Uwe Meyer (Ministerium für Energiewende, Klimaschutz, Umwelt und Natur Schleswig-Holstein. Abteilung Kreislaufwirtschaft, Chemikalien-sicherheit, Bergbau)

Qualitätssicherung, Normen und RC-Baustoffe: Impulse aus der Materialprüfung
Referent: Prof. Dr.-Ing. Raphael Kampmann (Leiter der Materialprüfanstalt Schleswig-Holstein und Professor für Baustofftechnologie an der technischen Hochschule Lübeck)

Kostenfreie Tickets

Die Teilnahme an der Fachveranstaltung ist kostenfrei. Eine separate Anmeldung bei der EG Nord ist nicht erforderlich. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden über das NordBau-Ticketkontingent erfasst.

Die kostenlosen Eintrittskarten können über den Ticketshop der NordBau bestellt werden. Hierzu im Feld „Code/Ticketnummer“ den Code NB26-13593 eingeben, die gewünschte Ticketanzahl auswählen und den Code einlösen. Nach Eingabe der E-Mail-Adresse für den Ticketversand und der persönlichen Kontaktdaten kann die Bestellung abgeschlossen werden.

Mit dem Ticket erhalten Besucherinnen und Besucher zugleich freien Eintritt zur NordBau am 10. September 2026.

Die HBAW empfiehlt ihren Mitgliedern die Teilnahme und wünscht einen interessanten und erkenntnisreichen Messetag in Neumünster.

„Dachdecker in Hamburch statt Seefahrer weit wech“

Am 10. Juli 2026 fand das Hoffest der Dachdecker-Innung Hamburg in Hamburg-Barmbek statt.

Unter dem Motto „Dachdecker in Hamburch statt Seefahrer weit wech“ feierten rund 180 Gäste aus Mitgliedern, Ausbildungsbetrieben, Förderpartnern, Geschäftspartnern und Weggefährten 30 Jungesell*innen, die ihre Gesellenprüfung erfolgreich abgelegt haben.

Obermeister martin Granseuer am Rednerpult

Obermeister Martin Granseuer stimmte die Gäste auf den legendären „Freispruch“ ein, bevor Beisitzer Reik Abeler die Gesellenbriefe übergab. Herr Sören Riebow aus der Berufsschule 13 beglückwünschte die Junggesell*innen in seiner Rede recht herzlich.

In der Mitte vorne: Hauptgeschäftsführerin Marja Schokolowsky

Hauptgeschäftsführerin Marja Schokolowsky verabschiedete die Junggesell*innen in ihrer Rede mit den Worten: „in Hamburg sagt man nie tschüss – in einer Dachdeckerfamilie verliert man sich nie“.

Freisprechung mit Shantychor

Bei strahlendem Sonnenschein ließen die Gäste unter musikalischer Begleitung vom Shantychor „De Elbschippers“, Currywürsten in verschiedenen Schärfegraden von der Bruzzelhütte und süßen Crepes von „Mr. Kräp“ mit Kaffee in diversen Variationen von „L’Espresso“ den rundum gelungenen Tag ausklingen.

Get-Together mit Currywurst, Crepes und Kaffe

Impulse für den Tiefbau

Kirsten Pfaue (links) und Michael Seitz (Mitte)

Die Hamburger Bau- und Ausbauwirtschaft e. V. (HBAW) hat am 24. Juni 2026 ein Parlamentarisches Frühstück zum neu gegründeten „Bündnis für den Tiefbau“ veranstaltet.

Den Auftakt bildete ein Impulsvortrag von Kirsten Pfaue, Leiterin des Amts M, die einen kompakten Überblick über den aktuellen Stand sowie die Ziele und laufenden Entwicklungen des neu ins Leben gerufenen Bündnisses für den Tiefbau gab. Dabei wurde nochmals deutlich, welche zentrale Rolle eine leistungsfähige Infrastruktur für die zukünftige Stadtentwicklung Hamburgs spielt.

Unter der Leitung des HBAW-Vorsitzenden Michael Seitz entwickelte sich anschließend ein sehr zugewandter, lebendiger und konstruktiver Austausch zwischen Mitgliedern der Hamburgischen Bürgerschaft, Vertreterinnen und Vertretern der Verkehrsbehörde, Mitgliedsunternehmen der HBAW sowie Straßenbauunternehmen. Im Mittelpunkt standen insbesondere Fragen der Umsetzung, der Planungs- und Genehmigungsprozesse sowie der gemeinsamen Verantwortung für eine zukunftsfähige Infrastruktur.

Kirsten Pfaue ermunterte die anwesenden Unternehmen ausdrücklich, sich aktiv in die Arbeit des Bündnisses einzubringen. Vertreter der Bauwirtschaft machten deutlich, dass es bislang nur wenige Anreize gebe, im positiven Sinne von vertraglich vereinbarten Abläufen abzuweichen, wenn der Preis das entscheidende Vergabekriterium sei. Zudem wurde hervorgehoben, dass eine frühzeitige Einbindung der Bauunternehmen vor einer Vergabe sowie größere Baufelder dazu beitragen könnten, die Ziele des Bündnisses für den Tiefbau erfolgreicher umzusetzen.

Alle Teilnehmer

Die Veranstaltung wurde von allen Beteiligten sehr positiv bewertet. Besonders hervorgehoben wurden der offene Austausch, die Praxisnähe der Diskussion sowie das gemeinsame Verständnis für die Herausforderungen und Chancen im Tiefbau. Zum Abschluss wurde vereinbart, die zentralen Schmerzpunkte der Bauindustrie und des Baugewerbes im Bereich Tiefbau gebündelt an das Team des Bündnisses zu übermitteln.

Mit dem Parlamentarischen Frühstück konnte ein wichtiger Beitrag zum Dialog zwischen Politik, Verwaltung und Bauwirtschaft geleistet werden – ein Format, das den Grundstein für eine noch engere Zusammenarbeit im Sinne einer leistungsfähigen, modernen und zukunftsfähigen Infrastruktur in Hamburg legt.

Meisterfeier 2026

Meisterfeier im Hamburger Michel

Hamburg ehrt 396 Jungmeister und 64 Jungmeisterinnen aus 25 Gewerken – die Zukunft des Handwerks, von Dachdeckerin bis Zimmerer, darunter 74 neue Bauhandwerkerinnen. Sie haben ihre Prüfungen zwischen 1. März 2025 und 28. Februar 2026 bestanden und feiern heute mit geladenen Gästen in der St. Michaelis Kirche ihre Meistertitel. Hamburgs Erster Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher, Handwerkskammerpräsident Hjalmar Stemmann und Hauptpastor Alexander Röder würdigen die Leistungen des neuen Meisterjahrgangs und heben die besondere wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung der hochqualifizierten Handwerkerinnen und Handwerker für die Hansestadt hervor.

Erster Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher: „Jungmeisterinnen und Jungmeister sichern die Zukunft des Handwerks – als gefragte Fachkräfte und potenzielle Unternehmensgründer, mit dem Meisterbrief als Qualitätssiegel und der Ambition junger Leute. Denn Hamburgs Zukunft braucht ein modernes Handwerk: Für die großen Themen unserer Zeit – Energieeffizienz und Klimaschutz, nachhaltiges Bauen und moderne Infrastruktur – und für die alltäglichen Dinge im Leben der Bürgerinnen und Bürger einer modernen Metropole. Herzlichen Glückwunsch allen Hamburger Jungmeisterinnen und Jungmeistern zum Meistertitel und alles Gute für den weiteren Lebensweg!“

Vom Zuwanderer zum Bundessieger: Eine Erfolgsgeschichte aus dem Hamburger Handwerk

Azubi Bundessieger Davood Nia Rashid mit Geschäftsführer Thomas Kliewe

Davood Nia Rashid kam 2022 aus dem Iran nach Deutschland – heute zählt er zu den besten Nachwuchshandwerkern des Landes. Nach einem Praktikum bei der Hamburger Kliewe GmbH entschied er sich für eine Ausbildung im Apparate- und Behälterbau, die er aufgrund seiner hervorragenden Leistungen sogar verkürzen konnte.

2025 wurde er bei den Deutschen Meisterschaften des Handwerks als bester Apparate- und Behälterbau-Geselle Deutschlands ausgezeichnet. Aktuell bereitet er sich auf seine Meisterprüfung vor.

Die Kliewe GmbH, Mitglied der Metall-Innung Hamburg, engagiert sich seit vielen Jahren intensiv für die Ausbildung junger Fachkräfte. Geschäftsführer Thomas Kliewe bringt die Unternehmensphilosophie auf den Punkt: „Es zählt nicht, wo du herkommst, sondern wo du hinwillst.“

Die Geschichte von Davood Nia Rashid zeigt eindrucksvoll, welches Potenzial in guter Ausbildung, persönlichem Einsatz und gezielter Förderung steckt – und warum das Handwerk eine starke Zukunft hat.

Einen ausführlichen Beitrag über Davood Nia Rashid finden Sie im Hamburger Abendblatt.