GaLaBau-Fachtagung setzt starkes Zeichen für klimaresiliente Stadtplanung

Ludger Plaßmann begrüßte die zahlreichen Gäste

Mit einer gelungenen Premiere in Schleswig-Holstein unterstrich die GaLaBau-Fachtagung am 20. Februar in Norderstedt ihre Bedeutung als zentrale Plattform für den fachlichen Austausch im Norden. Rund 200 Expertinnen und Experten aus Garten- und Landschaftsbau, Landschaftsarchitektur, Stadtplanung sowie Vertreter aus Politik, Verwaltung und Wohnungswirtschaft diskutierten aktuelle Strategien zur Klimaanpassung und grün-blauen Infrastruktur.

Als Repräsentantin des Hamburger Senats leitete Dr. Stefanie von Berg, Staatsrätin der Hamburger Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft (BUKEA), die GaLaBau-Fachtagung mit einem Grußwort ein.

Staatsrätin Dr. Stefanie von Berg

Im Mittelpunkt der weiteren Vorträge standen zukunftsweisende Konzepte für klimaresiliente Städte – von Dach- und Fassadenbegrünung über Schwammstadt-Modelle bis hin zur Rolle urbaner Bäume. Der erste Referent der Fachtagung war Dr. Bernhard Scharf, Wissenschaftler am Institut für Ingenieurbiologie und Landschaftsbau an der BOKU Universität in Wien.

Dr. Bernhard Scharf

Danach stellte Ludger Plaßmann der Referentin Lene Zingenberg, Projektleiterin und Landschaftsarchitektin beim Architekturbüro Cobe in Kopenhaben die Frage: „Was können Dänen besser?“ Cobe gestaltet zukunftsfähige Projekte im Spannungsfeld von Architektur, Städtebau und Landschaftsarchitektur.Die Beiträge der Referierenden machten deutlich, wie entscheidend integrierte Planung und interdisziplinäre Zusammenarbeit für lebenswerte Städte sind.

Besonders positiv aufgenommen wurde der Schulterschluss der norddeutschen Verbände im Fachverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Nord (FGL Nord). Die Veranstaltung sendete damit nicht nur fachlich, sondern auch strukturell ein starkes Signal für mehr Vernetzung und gemeinsame Lösungen im Zeichen des Klimawandels.

Das Fazit der Organisatoren fiel entsprechend optimistisch aus: Die Fachtagung bot wertvolle Impulse, regte intensive Diskussionen an und bestätigte einmal mehr die Schlüsselrolle des Garten- und Landschaftsbaus bei der Gestaltung nachhaltiger und zukunftsfähiger Stadträume.