13. VDBUM-Förderpreis: Innovationswettbewerb mit Rekordbeteiligung

Ausgezeichnet: Die Erstplatzierten des VDBUM Förderpreises – Marten Buse (3.v.l., Dynapac), Prof. Dr.-Ing. Jürgen Melzner (3.v.r., Bauhaus-Universität Weimar Claudia Föllmer) , Sebastian Kaluza (2.v.r., abaut GmbH) mit VDBUM Präsident Dirk Bennje (l.), seinem Stellvertreter Marco Fecke (r.), Vorstand Prof. Jan Scholten (2.v.l.)

Die deutsche Bau- und Maschinenbranche zeigt sich weiterhin ideenreich: Beim 13. VDBUM-Förderpreis wurden so viele Projekte eingereicht wie nie zuvor. Insgesamt 53 Bewerbungen gingen ins Rennen – ein neuer Höchstwert für den renommierten Branchenpreis.

Verliehen wurde die Auszeichnung am 11. Februar 2026 im Rahmen des 54. VDBUM-Großseminars im Kongresszentrum Sauerland Stern in Willingen. Zu den diesjährigen Preisträgern zählen die Dynapac GmbH, die abaut GmbH sowie die Bauhaus-Universität Weimar.

Innovationskraft widerlegt gängige Klischees

Der häufig geäußerten These, der deutsche Erfindergeist verliere an Dynamik, erteilte die Jury eine klare Absage. „Weder an der Menge noch an der Qualität der Einreichungen mangelte es“, betonte VDBUM-Vorstand Prof. Jan Scholten, der die Preisverleihung moderierte. Insbesondere das hohe fachliche Niveau der Beiträge sei bemerkenswert gewesen.

Der Förderpreis verfolgt das Ziel, innovative Ideen und zukunftsweisende Entwicklungen sichtbar zu machen und einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Vergeben wird die Auszeichnung traditionell in drei Kategorien:

  • Innovationen aus der Praxis
  • Entwicklungen aus der Industrie
  • Projekte aus Hochschulen und Universitäten

Bewertung auf Spitzenniveau

Die eingereichten Projekte wurden von einer Expertenjury anhand klar definierter Kriterien bewertet. Im Fokus standen dabei unter anderem:

  • Innovationsgrad
  • Sicherheit, Ergonomie und Umweltaspekte
  • Wirtschaftlichkeit
  • Technischer Anspruch
  • Praxisrelevanz

Wie eng die Entscheidung ausfiel, verdeutlicht ein Blick auf die Bewertungsergebnisse: In zwei Kategorien lagen zwischen dem Sieger und dem Viertplatzierten lediglich Dezimalstellen. Ein deutliches Zeichen dafür, wie dicht das Feld und wie hoch das Innovationsniveau der Branche derzeit ist.

Signal für die Branche

Die Rekordbeteiligung und die knappen Ergebnisse unterstreichen die anhaltende Innovationsdynamik innerhalb der Bau-, Umwelt- und Maschinentechnik. Der VDBUM-Förderpreis bleibt damit nicht nur eine Auszeichnung, sondern auch ein Gradmesser für technologische und praktische Entwicklungen in der Branche.