Hamburg-Ausgabe DIE ZEIT: „Wer kommt da noch durch?“

Umgehung Fuhlsbüttel- Straßenbaustelle der Werner Batzer Tief- und Straßenbau GmbH

In der Hamburg-Ausgabe der Wochenzeitung DIE ZEIT vom 29. Oktober 2022 lautet das Thema des Monats „Verkehr“. Der Autor Frank Drieschner befasst sich in seinem Beitrag „Wer

kommt da noch durch?“ mit Großbaustellen im Straßenbau in Hamburg, die in den kommenden Jahren anstehen sowie den Staus in der Stadt. Straßenbaustellen sind für den Erhalt der Infrastruktur jedoch unvermeidbar und sie sind keineswegs alleinige Ursache für die Staus, die es in Hamburg in erster Linie aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens gibt.

Für den Beitrag hat der Redakteur auch Michael Seitz, Sprecher der Hamburger Bau- und Ausbauwirtschaft und den Hamburger Straßenbauunternehmer Tim Batzer (Werner Batzer Tief- und Straßenbau GmbH) befragt.

In dem Artikel geht der Autor auch auf Forderungen und Kritik des Hamburger CDU-Fraktionsvorsitzenden Dennis Thering an den angeblich schlecht ausgehandelten Verträgen zwischen Stadt und Bauunternehmen ein. Tim Batzer der in zweiter Generation einen Hamburger Straßenbaubetrieb leitet, habe sich mit Dennis Thering getroffen. Was dieser in der Öffentlichkeit über die Position der Bauwirtschaft in dieser Frage behaupte, sei das Gegenteil von dem, was er ihm erläutert habe, heißt es in dem Bericht der ZEIT. Dasselbe berichte Michael Seitz, Sprecher des Hamburger Baugewerbeverbandes. Der Redakteur habe dazu Thering befragt, ob das stimme. Die Antwort Therings laute: „Er habe ähnliche Erkenntnisse aus diesem Gespräch „mitgenommen““.

Inzwischen habe zwischen CDU und Bauwirtschaft ein Krisentreffen stattgefunden. Die Partei werde ihre Position modifizieren, verspräche Richard Seelmaeker, der verkehrspolitische Sprecher der Hamburger CDU.

Bergedorfer Straße- Werner Batzer Tief- und Straßenbau GmbH

Verschiebung der Podiumsdiskussion der HBAW

Die geplante Podiumsdiskussion „Wie verändern der Klimawandel und die Pandemie die Stadtentwicklung und das Bauen in Hamburg? der Hamburger Bau- und Ausbauwirtschaft (HBAW), die am 24. November stattfinden sollte, wird aufgrund der stark steigenden Corona-Inzidenzen und der vermehrtem Impfdurchbrüche auf das kommende Frühjahr verlegt. Die Veranstaltung sollte gemäß der 2G-Regel stattfinden, aber um die Gesundheit der Gäste, Beteiligten und Mitarbeiter in keiner Weise zu gefährden, haben die HBAW-Partner beschlossen, die Podiumsdiskussion zu einem späteren Zeitpunkt zu realisieren, wenn sich die Corona-Lage wieder entspannt hat. Wir sind auf breites Verständnis dafür gestoßen.

Hamburger Abendblatt: Lehrlingsmangel gefährdet Hamburgs Klimaziele

Ausbildungszentrum Bau in Hamburg

Das Hamburger Abendblatt berichtet über den Ausbildungsmarkt in der Hansestadt. Um den ehrgeizigen Hamburger Klimaplan umsetzen zu können, benötigt die Bau- und Ausbauwirtschaft in Zukunft zusätzlich Zehntausende Fachkräfte, Handwerker und Lehrlinge.

Im ersten Halbjahr 2021 gab es in der Baubranche fünf Prozent mehr Auszubildende als ein Jahr zuvor. Sowohl für die Bau- und Handwerksberufe, z. B. in der der Sanitär-, Heizungs- und Klimabranche werden aber weitere Bewerber gesucht.

Den ganzen Beitrag „Lehrlingsmangel gefährdet Hamburgs Klimaziele“ können Abonnenten des Hamburger Abendblatts hier lesen.

VDBUM ROADSHOW – Stützpunkt Hamburg lädt ein

Der VDBUM e. V. befindet sich in seinem 50. Jahr. Aus diesem Anlass geht er auf Tour und feiert vor Ort mit der VDBUM-Jubiläums-Road-Show mit Wissenstransfer und Netzwerken unter aktuellen Corona-Verordnungen.

Sie wird streng Corona-konform durchgeführt: Tests, Registrierung, Abstands- und Hygieneregeln sind selbstverständlich. Der Verband verfügt über eine Veranstaltungsversicherung, die Personen und Eventlokation einschließt. Unsere Veranstaltungsinfrastruktur ist autark und die Gefährdungsbeurteilung der Road Show wird am Aufbautag den örtlichen Gegebenheiten angepasst.

Der VDBUM lädt Sie herzlich ein, am 10. August 2021 die Road-Show in Bark bei Hamburg zu besuchen. Die Veranstaltung findet bei GP Alster Kies GmbH im Barker Weg 1 in 23826 Bark statt.

  • Regionale Fachbesucher – Eintreffen ab 9.30 Uhr
  • Begrüßung durch die VDBUM Stützpunktleiter – 10.00 Uhr

Top-Hygienekonzept und „VDBUM-Schnelltests“ vor Ort / Alternativ: Impfbescheinigung oder Bestätigung der Genesung.

Top-Themen und LIVE-Vorführungen

LIVE-Baustelle:

  • Technik in Aktion auf drei Baufeldern
  • Fachmoderation
  • LIVE-Diskussion während der Vorführung
  • Witterungsunabhängige Baustellenabläufe
  • Baustellen-Catering

Kanal- und Rohrleitungsbau:

  • Mobilbagger, Maschinensteuerung, Radlader, Saugbagger, innovative Drehantriebe, Anbaugeräte, Aufbereitungstechnik, Kompaktfertiger und Pflasterverlegetechnik
  • Produktivität auf engstem Raum
  • Maschinensteuerung, Assistenz für Ihre Präzisionsarbeit
  • Digitale Datenübernahme erhöht die Arbeitsqualität und spart Arbeitszeit in der Dokumentation
  • Wirtschaftlichkeit von Anbauwerkzeugen
  • Innovativer Drehantrieb für höchste Leistungsansprüche
  • Umfangreiche Saugbaggerdienstleistungen im Kanal- und Tiefbau
  • Große Mobilität bei Tageseinsätzen t Schottereinbau im kommunalen Straßen- und Radwegebau
  • Wirtschaftliche Verlegetechnik für großflächige Pflasterungen
  • Maximale Flexibilität für die vielschichtigen Einsatzanforderungen

Erdbau:

  • Kettenbagger, Dozer, Radlader, Grader, Maschinensteuerung, Anbauwerkzeuge
  • Wirtschaftlichkeit durch Menschen und Maschinen
  • Höchste Produktivität
  • Schnittstelle, Maschine & Anbaugeräte
  • Nachhaltigkeit in der Antriebstechnik
  • Intelligente Assistenzsysteme
  • Digitale Bauaufträge & digitale Dokumentation
  • Höchste Arbeitssicherheit
  • Baumaschinen-Simulator Kanal- und Rohrleitungsbau: Mobilbagger, Maschinensteuerung, Radlader, Saugbagger, innovative Drehantriebe, Anbaugeräte, Aufbereitungstechnik, Kompaktfertiger und Pflasterverlegetechnik
  • Produktivität auf engstem Raum
  • Maschinensteuerung, Assistenz für Ihre Präzisionsarbeit
  • Digitale Datenübernahme erhöht die Arbeitsqualität und spart Arbeitszeit in der Dokumentation
  • Wirtschaftlichkeit von Anbauwerkzeugen
  • Innovativer Drehantrieb für höchste Leistungsansprüche
  • Umfangreiche Saugbaggerdienstleistungen im Kanal- und Tiefbau
  • Große Mobilität bei Tageseinsätzen
  • Schottereinbau im kommunalen Straßen- und Radwegebau
  • Wirtschaftliche Verlegetechnik für großflächige Pflasterungen
  • Maximale Flexibilität für die vielschichtigen Einsatzanforderungen

Digitaler Bauprozess im kommunalen Verkehrswege- und Tiefbau:

Alle sprechen von BIM. Wir zeigen auf, welches die notwendigen Investitionen sind und wie eingesetzt werden können.

  • Was verstehen wir unter Automatisierung und Digitalisierung
  • Einsatz 3D-Baggersteuerung
  • Kanalaushub anhand 3D-Modell
  • 3D-Aufbereitung und Verdichtung in der Leitungszone
  • Schüttlagenassistent Anbauverdichter / 3D
  • 3D-Qualitätskontrolle FDVK mit Anbauverdichter
  • Modellbasierter Einbau mit Tiltrotator anhand DGM
  • Datenfluss / Übertragung Anbaugerät zum Bagger
  • 3D-Dokumentation Homogenbereiche t 3D-Aufmaß und Abrechnung
  • Digitales Gerätemanagement

Hier können Sie sich anmelden.

Road-Show-Partner am 10. August 2021 sind: Arjes, Atlas Baumaschinen, Bredenoord, Holp, Humbaur, GP Baumaschinen, G-Tec Positioning, Kinshofer, Komatsu, MAN, Moba, MTS Schrode, Topcon, Rädlinger, Skancraft, Toi-Toi & Dixi.

Baustoffmangel wird dramatisch

Michael Seitz, Hauptgeschäftsführer der Bau-Innung Hamburg, rät, Preisgleitklauseln in Verträge einzubeziehen.

In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift NORDHANDWERK der Handwerkskammer Hamburg rät der Rechtsanwalt Michael Seitz, Sprecher des Bündnisses DIE HAMBURGER BAU- UND AUSBAUWIRTSCHFT, den Unternehmen sich mit Preisgleitklauseln gegen die enorm gestiegen Preise für Baumaterialien abzusichern.

Hier das Interview aus der NORDHANDWERK:

WHDI: Die Preise für viele Baustoffe steigen derzeit massiv. Was raten Sie betroffenen Unternehmen?

Betroffene Firmen sollten in ihre Verträge sogenannte Preisgleitklauseln einbeziehen. Diese Klauseln bewirken, dass Preisschwankungen zwischen Vertragsschluss und Einbau des Materials aufgefangen werden können. So können Preiserhöhungen, aber auch Preissenkungen an den Auftraggeber weitergegeben werden. Die Formulierung solcher Klauseln ist allerdings juristisch nicht ganz einfach, insbesondere gegenüber Verbrauchern. Die Bau-Innung berät ihre Mitglieder und stellt hierzu auch Musterklauseln zur Verfügung.

WHDI: Und was gilt bei bestehenden Verträgen?

Michael Seitz: Hier gelten grundsätzlich die vereinbarten Preise, sofern der Auftraggeber zu Verhandlungen nicht bereit ist. Es sei denn, es liegt ein Fall des Wegfalls der Geschäftsgrundlage vor. Die Hürden hierfür sind aber sehr hoch.

WHDI: Was gilt bei Verträgen mit der öffentlichen Hand?

Michael Seitz: Dort kann der Unternehmer Preisgleitklauseln nicht in den Vertrag „hineinverhandeln“, denn das wäre eine verbotene Veränderung der Vergabeunterlagen. Wir haben uns allerdings bereits an die in Hamburg zuständigen Senatoren gewandt, um zu erreichen, dass die Stadt in ihre Verträge von sich aus Preisgleitklauseln aufnimmt. Hierzu werden wir in Kürze Gespräche führen.

WHDI: Und wie geht es in Zukunft weiter?

Michael Seitz: Gerade bei Holz spricht manches dafür, dass sich die Lage zum Jahresende hin wieder beruhigt. Bei erdölbasierten Stoffen wie zum Beispiel Kunststoffrohren werden wir hingegen aufgrund der starken internationalen Nachfrage wohl noch länger Lieferengpässe und hohe Preise sehen.

Michael Seitz:  www.bau-innung.de

Der Beitrag aus der NORDHANDWERK