
Drei Tage lang wurde das Ausbildungszentrum-Bau Hamburg zum Treffpunkt für junge Menschen, Ausbildungsbetriebe und die gesamte Bauwirtschaft: Beim Baufestival 2026 erlebten rund 2.200 Schülerinnen und Schüler aus der Metropolregion Hamburg die Vielfalt und Zukunftschancen des Bauhauptgewerbes hautnah.
Auf dem rund 16.000 Quadratmeter großen Festivalgelände präsentierten sich knapp 40 Ausbildungsbetriebe sowie zahlreiche Partner aus Arbeitsvermittlung, Ausbildungsvorbereitung und Weiterbildung. Schulklassen ab Jahrgangsstufe 8 konnten dabei nicht nur Informationen sammeln, sondern selbst aktiv werden: In offenen Werkhallen wurden neun Bauberufe live vorgestellt, begleitet von Auszubildenden, die authentische Einblicke in ihren Arbeitsalltag gaben.
Besonders beliebt waren die Activity Zones, in denen die Jugendlichen selbst mit anpacken konnten – vom Minibaggerfahren über Hämmern und Sägen bis zum Bau eines eigenen Handyhalters. Ergänzt wurde das Programm durch Bewerber-Speed-Datings, Praktikumsangebote sowie Foodtrucks und Chill-out-Bereiche.
Das Festival machte eindrucksvoll deutlich, wie modern, vielseitig und zukunftssicher die Berufe der Bauwirtschaft heute sind. Gerade vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels sendete das Format ein wichtiges Signal für die Nachwuchsgewinnung im Handwerk.
Auch Melanie Leonhard, Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Innovation der Freie und Hansestadt Hamburg, besuchte das Festival. Bei ihrem Rundgang sprach sie mit Schülerinnen und Schülern, Auszubildenden und Betrieben und zeigte besonderes Interesse an jungen Frauen, die sich bewusst für eine Ausbildung in der Bauwirtschaft entscheiden.
Das Baufestival 2026 hat einmal mehr gezeigt: Berufsorientierung kann praxisnah, modern und begeisternd sein – und die Bauwirtschaft bietet jungen Menschen hervorragende Perspektiven.
Der Beitrag erschien ursprünglich in der Ausgabe 05/2026 des Magazins NordHandwerk.

