Meisterfeier 2026

Meisterfeier im Hamburger Michel

Hamburg ehrt 396 Jungmeister und 64 Jungmeisterinnen aus 25 Gewerken – die Zukunft des Handwerks, von Dachdeckerin bis Zimmerer, darunter 74 neue Bauhandwerkerinnen. Sie haben ihre Prüfungen zwischen 1. März 2025 und 28. Februar 2026 bestanden und feiern heute mit geladenen Gästen in der St. Michaelis Kirche ihre Meistertitel. Hamburgs Erster Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher, Handwerkskammerpräsident Hjalmar Stemmann und Hauptpastor Alexander Röder würdigen die Leistungen des neuen Meisterjahrgangs und heben die besondere wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung der hochqualifizierten Handwerkerinnen und Handwerker für die Hansestadt hervor.

Erster Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher: „Jungmeisterinnen und Jungmeister sichern die Zukunft des Handwerks – als gefragte Fachkräfte und potenzielle Unternehmensgründer, mit dem Meisterbrief als Qualitätssiegel und der Ambition junger Leute. Denn Hamburgs Zukunft braucht ein modernes Handwerk: Für die großen Themen unserer Zeit – Energieeffizienz und Klimaschutz, nachhaltiges Bauen und moderne Infrastruktur – und für die alltäglichen Dinge im Leben der Bürgerinnen und Bürger einer modernen Metropole. Herzlichen Glückwunsch allen Hamburger Jungmeisterinnen und Jungmeistern zum Meistertitel und alles Gute für den weiteren Lebensweg!“

Vom Zuwanderer zum Bundessieger: Eine Erfolgsgeschichte aus dem Hamburger Handwerk

Azubi Bundessieger Davood Nia Rashid mit Geschäftsführer Thomas Kliewe

Davood Nia Rashid kam 2022 aus dem Iran nach Deutschland – heute zählt er zu den besten Nachwuchshandwerkern des Landes. Nach einem Praktikum bei der Hamburger Kliewe GmbH entschied er sich für eine Ausbildung im Apparate- und Behälterbau, die er aufgrund seiner hervorragenden Leistungen sogar verkürzen konnte.

2025 wurde er bei den Deutschen Meisterschaften des Handwerks als bester Apparate- und Behälterbau-Geselle Deutschlands ausgezeichnet. Aktuell bereitet er sich auf seine Meisterprüfung vor.

Die Kliewe GmbH, Mitglied der Metall-Innung Hamburg, engagiert sich seit vielen Jahren intensiv für die Ausbildung junger Fachkräfte. Geschäftsführer Thomas Kliewe bringt die Unternehmensphilosophie auf den Punkt: „Es zählt nicht, wo du herkommst, sondern wo du hinwillst.“

Die Geschichte von Davood Nia Rashid zeigt eindrucksvoll, welches Potenzial in guter Ausbildung, persönlichem Einsatz und gezielter Förderung steckt – und warum das Handwerk eine starke Zukunft hat.

Einen ausführlichen Beitrag über Davood Nia Rashid finden Sie im Hamburger Abendblatt.

Dr.-Ing. Claus-Christian Ehrhardt ist neuer Vorstandsvorsitzender des Bauindustrieverbandes Hamburg Schleswig-Holstein

Dr. Claus-Christian Ehrhardt (Foto rechts) und Frank Schulz (Foto links) neuer stellvertretender Vorsitzender

Dr. Claus-Christian Ehrhardt ist auf der Mitgliederversammlung des Bauindustrieverbandes Hamburg Schleswig-Holstein zum neuen Vorstandsvorsitzenden gewählt worden. Der 55-jährige promovierte Bauingenieur und Geschäftsführer der Groth & Co. Bauunternehmung GmbH in Pinneberg folgt damit auf Olaf Demuth, der zehn Jahre lang an der Spitze des Vorstandes stand und zur Vorstandswahl jetzt nicht mehr antrat, weil er am 7. Mai in Berlin zum Präsidenten des Hauptverbandes der Deutschen Industrie gewählt wurde. Zum Stellvertretenden Vorsitzenden wählten die Mitgliedsunternehmen den Hamburger Frank Schulz, Geschäftsführer der Max Wiede GmbH in Hamburg-Allermöhe. Neu in den Vorstand gewählt wurde im Hafen-Klub Frank Thiesen, Vorstandsmitglied der Zech Bau SE. Außerdem ernannte die Mitgliederversammlung Olaf Demuth für sein außergewöhnliches Engagement in 19 Jahren Vorstandsarbeit zum Ehrenmitglied.

22. Hamburger Bautag 2026

TUHH/Hamburger Bautag

Der Hamburger Bautag 2026 bringt am 2. Juni Wissenschaft, Bauwirtschaft und Infrastrukturpolitik an der Technische Universität Hamburg zusammen. Unter dem Motto „Zukunftsperspektive Verkehrsinfrastruktur“ erwarten die Besucherinnen und Besucher spannende Fachvorträge, eine Preisverleihung für herausragende Absolventinnen und Absolventen sowie eine große Firmenkontaktmesse.

Zum Auftakt spricht Senator Anjes Tjarks über die Senatsstrategie zur Erneuerung der Hamburger Verkehrsinfrastruktur. Weitere Vorträge widmen sich der zukunftsfähigen Gestaltung von Stadtstraßen sowie der Erneuerung der Bahnbrücken über Norder- und Süderelbe.

Im Anschluss zeichnet die Stiftung der Hamburger Bauindustrie die besten Bachelor- und Master-Absolventinnen und -Absolventen aus. Ab 12 Uhr öffnet dann die Firmenkontaktmesse im Gebäude A der TUHH mit zahlreichen Unternehmen aus Bauwirtschaft, Infrastrukturplanung und Ingenieurwesen.

Der Hamburger Bautag findet am Dienstag, 2. Juni 2026, ab 9 Uhr auf dem Campus der TUHH in Hamburg-Harburg statt. Veranstalter sind das Institut für Verkehrsplanung und Logistik, der Fachschaftsrat Bau- und Umweltingenieurwesen der TUHH sowie der Bauindustrieverband Hamburg Schleswig-Holstein e. V.. Weitere Informationen gibt es unter www.tuhh.de/bautag/startseite.

Pressespiegel: Bauwirtschaft sieht Olympia als Infrastruktur-Booster für Hamburg

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In der WELT AM SONNTAG vom 17. Mai 2026 erschien ein Beitrag über die Haltung der Hamburger Bau- und Ausbauwirtschaft zu einer möglichen Hamburger Olympiabewerbung. Unter der Überschrift „Die ganze Republik baut für Hamburg“ wird beschrieben, wie Branchenvertreter die Spiele als Chance für einen langfristigen Modernisierungsschub bei Infrastruktur, Wohnungsbau und Stadtentwicklung sehen.

Im Mittelpunkt der Debatte steht die Frage, ob die Bauwirtschaft ein zusätzliches Mammutprogramm neben laufenden Projekten wie U5-Ausbau, Köhlbrandbrücke, Hauptbahnhof-Sanierung und Wohnungsbau überhaupt bewältigen kann. Michael Seitz, Vorsitzender des Vereins Hamburger Bau- und Ausbauwirtschaft e. V. zeigt sich überzeugt: Die Branche verfüge über ausreichende Kapazitäten, notfalls werde „die ganze Republik für Hamburg bauen“. Voraussetzung seien allerdings schnellere Genehmigungs- und Planungsverfahren sowie weniger bürokratische Hürden.

Auch Manja Biel, Geschäftsführerin des Bauindustrieverbandes Hamburg Schleswig-Holstein bewertet eine Olympiabewerbung als wirtschaftlichen Impuls für die gesamte Region. Neben Hamburg könne auch Kiel als Austragungsort der Segelwettbewerbe profitieren. Branchenvertreter betonen, dass die Bauwirtschaft an enge Zeitpläne gewöhnt sei – entscheidend seien jedoch verlässliche politische Rahmenbedingungen und eine enge Zusammenarbeit zwischen Verwaltung und Unternehmen.

Positiv äußert sich ebenfalls die norddeutsche Wohnungs- und Immobilienwirtschaft. Sie verbindet mit Olympia die Hoffnung auf beschleunigte Planungsprozesse, zusätzliche Fördermittel und neue Quartiersentwicklungen. Gleichzeitig wird davor gewarnt, dass eine attraktivere Stadt nicht automatisch sozial gerechter werde. Bezahlbarer Wohnraum, leistungsfähiger Nahverkehr sowie soziale Infrastruktur müssten integraler Bestandteil möglicher Olympia-Projekte sein.

Den Beitrag finden Sie hier auf Welt.de.